Tour de France a gogo…nix als Höhenmeter!

Bergradeln juhe!

Bald ist es wieder soweit, ab dem 2 Juli darf ich wieder TdF gucken. Ich bin, wie jedes Jahr, dabei. Zusammen mit Karsten Migels werde ich mir auf Eurosport wieder die Dröhnung Radsport abholen. Nach einer leichten TV-Gucken-TdF-Depression, so von 2006 bis 2008, hab ich mich wieder gefangen, und bin nun wieder voll dabei. Mir ist zwischenzeitlich das Thema DopJeng egal; ich bin einfach immer noch von dieser 3-wöchigen Leistung der TdF-Radler fasziniert. Und jeder, der schon einmal die 100km-Grenze Radfahren geknackt hat, der weiß, was diese 3 Wochen Radsport bedeuten.
Mit den Kommentatoren von Eurosport kann ich sogar aus einem 3h-Live-Programm Flachetappe Unterhaltung für mich finden, die mich bereits um 15 Uhr vor die Glotze zieht. Klar, der Höhepunkt sind wieder die Bergetappen in den Pyrenäen und in den Alpen, “nix als Höhenmeter”. Da werde ich versuchen, jede Minute TV-live dabei zu sein. Wenn es mal nicht klappen sollte, dann muss der Festplattenrecorder abends die Etappen nachcelebrieren.
Also rein mit uns ins Tour-de-France-Vergüngen 2011, mit den Höhenmetern 2011 zum jährlichen Sportevent No1, wenn es den Fussball nicht gäbe!

Als BonBon habe ich für alle TdF-Verrückte die Höhenmeter der einzelnen Etappen 2011 aus den GPX-Files zusammengetragen.

Die Höhenmeter der Tour de France Etappen 2011:
2.7.: 1. Etappe, Passage du Gois – Mont des Alouettes (191km, 1125HM)
3.7.: 2. Etappe, Les Essarts – Les Essarts (Teamzeitfahren, 23km, 100HM)
4.7.: 3. Etappe, Olonne-sur-Mer – Redon (198km, 891HM)
5.7.: 4. Etappe, Lorient – Mûr-de-Bretagne (172km, 2070HM)
6.7.: 5. Etappe, Carhaix – Cap de Fréhel (167km, 1794HM)
7.7.: 6. Etappe, Dinan – Lisieux (226km, 2063HM)
8.7.: 7. Etappe, Le Mans – Châteauroux (218km, 930HM)
9.7.: 8. Etappe, Aigurande – Super-Besse (Zentralmassiv, 189km, 3004HM)

Km 65.5 – Côte d’Évaux-les-Bains – 1.7 km Anstieg nach 6.2 % – Kategorie 4
Km 119.5 – Côte du Rocher des Trois Tourtes – 1.3 km Anstieg nach 4.6 % – Kategorie 4
Km 164.0 – Col de la Croix Saint-Robert – 6.2 km Anstieg nach 6.2 % – Kategorie 2
Km 189.0 – Super-Besse Sancy – 1.5 km Anstieg nach 7.6 % – Kategorie 3

10.7.: 9. Etappe, Issoire – Saint-Flour (Zentralmassiv, 209km, 4640HM)

Km 43.5 – Côte de Massiac – 3.4 km Anstieg nach 6.2 % – Kategorie 3
Km 99.5 – Col du Pas de Peyrol (Le Puy Mary) (1589 m) – 7.7 km Anstieg nach 6.2 % – Kategorie 2
Km 116.0 – Col du Perthus (1309m) – 4.4 km Anstieg nach 7.9 % – Kategorie 2
Km 127.5 – Col de Cère (1294 m) – 2.9 km Anstieg nach 6.3 % – Kategorie 3
Km 139.5 – Côte de la Chevade – 3.0 km Anstieg nach 7.9 % – Kategorie 3
Km 154.0 – Col de Prat de Bouc (Plomb du Cantal) (1392 m) – 8.0 km Anstieg nach 6.1 % – Kategorie 2
Km 193.0 – Côte du Château d’Alleuze – 2.0 km Anstieg nach 4.9 % – Kategorie 4
Km 208.0 – SAINT-FLOUR Montée des Orgues – 1.6 km Anstieg nach 6.1 % – Kategorie 4

11.7.: «Ruhetag»

12.7.: 10. Etappe, Aurillac – Carmaux (161km, 2293HM)
13.7.: 11. Etappe, Blaye-les-Mines – Lavaur (168km, 1825HM)
14.7.: 12. Etappe, Cugnaux – Luz Ardiden (Bergankunft/Pyrenäen, 211km, 5345HM)

Km 141.5 – Hourquette d’Ancizan (1538 m) – 9.9 km Anstieg nach 7.5 % – Kategorie 1 (742Hm)
Km 175.5 – Col du Tourmalet (2115 m) – 17.1 km Anstieg nach 7.3 % – Kategorie H (1248Hm)

Km 211.0 – Luz-Ardiden (1715 m) – 1.3 km Anstieg nach 7.4 % – Kategorie H (962Hm)
15.7.: 13. Etappe, Pau – Lourdes (Bergetappe/Pyrenäen, 157km, 3826HM)

Km 43.5 – Côte de Cuqueron – 1.5 km Anstieg nach 8.1 % – Kategorie 3
Km 65.0 – Côte de Belair – 1.0 km Anstieg nach 8.4 % – Kategorie 4
Km 110.0 – Col d’Aubisque (1 709 m) – 16.4 km Anstieg nach 7.1 % – Kategorie H (1164HM)

16.7.: 14. Etappe, Saint-Gaudens – Plateau de Beille (Bergankunft/Pyrenäen) (168km, 6041HM)

Km 26.5 – Col de Portet-d’Aspet (1 069 m) – 4.3 km Anstieg nach 9.7 % – Kategorie 2
Km 62.5 – Col de la Core (1 395 m) – 14.1 km Anstieg nach 5.7 % – Kategorie 1 (804HM)
Km 94.0 – Col de Latrape (1 110 m) – 5.6 km Anstieg nach 7.2 % – Kategorie 2
Km 109.0 – Col d’Agnes (1 570 m) – 10.0 km Anstieg nach 8.2 % – Kategorie 1 (820Hm)
Km 118.0 – Port de Lers (1 517 m) – 3.8 km Anstieg nach 5.5 % – Kategorie 3
Km 168.5 – Plateau de Beille – 15.8 km Anstieg nach 7.9 % – Kategorie H (1248Hm)

17.7.: 15. Etappe, Limoux – Montpellier (185km, 1548HM)

18.7.: «Ruhetag»
19.7.: 16. Etappe, Saint-Paul-Trois-Châteaux – Gap (Alpenrand, 163km, 1982HM)
20.7.: 17. Etappe, Gap – Pinerolo/ITA (Bergetappe/Alpen, 179km, 4430HM)

Km 71.5 – Côte de Sainte-Marguerite – 2.8 km Anstieg nach 7.4 % – Kategorie 3
Km 85.5 – La Chaussée (montée de Briançon) – 1.4 km Anstieg nach 8.3 % – Kategorie 3
Km 96.5 – Col de Montgenèvre (1 860 m) – 7.9 km Anstieg nach 6.1 % – Kategorie 2
Km 117.0 – Sestrières (2 035 m) – 11.1 km Anstieg nach 6.3 % – Kategorie 1
Km 171.0 – Côte de Pramartino – 6.7 km Anstieg nach 6 % – Kategorie 2

21.7.: 18. Etappe, Pinerolo/ITA – Galibier Serre-Chevalier (Bergankunft/Alpen, 192km, 5756HM)

Km 107.0 – Col Agnel (2 744 m) – 23.7 km Anstieg nach 6.5 % – Kategorie H (1540hm)
Km 145.5 – Col d’Izoard (2 360 m) – 14.1 km Anstieg nach 7.3 % – Kategorie H (1029Hm)
Km 200.5 – Col du Galibier (2 645 m) – 22.8 km Anstieg nach 4.9 % – Kategorie H (1117Hm)

22.7.: 19. Etappe, Modane – Alpe d’Huez (Bergankunft/Alpen, 111km, 4476HM)

Km 26.5 – Col du Télégraphe (1 566 m) – 11.9 km Anstieg nach 7.1 % – Kategorie 1 (845Hm)
Km 48.5 – Col du Galibier (2 556m) – 16.7 km Anstieg nach 6.8 % – Kategorie H (1136Hm)
Km 109.5 – Alpe d’Huez (1 850 m) – 13.8 km Anstieg nach 7.9 % – Kategorie H (1090Hm)

23.7.: 20. Etappe, Genoble – Grenoble (Einzelzeitfahren, 41km, 815HM )
24.7.: 21. Etappe, Créteil – Paris (95km, 388HM)

= 55942 Höhenmeter in 21 Etappen = 2664 HM/Etappe
bei insgesamt 3430KM = 16,3HM/KM

Die GPX-Files wurden mir von Terra Media Services freundlicherweise zur Verfügung gestellt!

Und hier noch ein BonBon der Extraklasse; die Bergetappen/Pässe zum Ansehen per Streetview http://sites.cyclingthealps.com/worldtour/tour-de-france-2011

Suchbegriffe: Höhenmeter der Tour de France Etappen, Höhenmeter TdF, Höhenmeter Tour de France, Höhenmeter der Tour de France

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Achilles’ Verse – Gedanken zum Rennradeln!

Achim Achilles Gedanken zum Sporteln bis an die Schmmerzgrenze, normalerweise das Rennen bis zur Ohnmacht, kann man in Spiegel-Online monatlich nachlesen. Diesmal wechselte Achim Achilles die Schuhe, und stieg aufs Renndrad…..hier seine absolut lesenswerten Gedanken zum Rennradeln in Massen am Beispiel des Velothons in Berlin!

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Mit Mapsource OSM-Karten auf den Edge 800 überspielen!

Nach einigen dsbzgl. Anfragen, hier ein kurze Anleitung:

Für die OSM-Karten gibt es installierbare EXE-Files (z.B. OpenMTB; Velomap).
Dort findet ihr die einzelnen Bundesländer und Länder! Diese EXE-Files muss man ausführen und sie installieren sich dann als OSM-Karten automatisch in Mapsource (MS)!

OSM in Mapsource

OSM in Mapsource

Mit der Kartenfunktion von MS markierst du eine Kartenfläche, die dann links unter Karten angezeigt wird! Dann kannst du noch einen “Kartensatzname” eingeben, und mit der Funktion “Übertragen” > “An Gerät senden” spielst du deinen so erstellten Kartensatz auf den EDGE!

Kartenfunktion in Mapsource

Kartenfunktion in Mapsource

Dieser wird nun im Edge unter “System-Karte-Karteninformationen” angezeigt und ist dort entsprechend verfügbar bzw. aktivier- und deaktivierbar:
OSM Karte in Mapsource

Wichtig ist noch, dass man in Mapsource beim Karten zusammenstellen den Haken setzt:
Denn nur so klappt es mit den Abbiegehinweise im Edge!

Willst du eine 2 OSM Karte auf den Edge überspielen, wird es etwas umständlicher!
Beim Export liegt Mapsource immer die Datei “gmapsupp.jpg” an; in diesem Fall bist du gezwungen, den Export nicht direkt auf den Edge zu machen, sondern z.B. auf eine SD-Karte, die in dein PC steckt! Anschließend benennst du diese Karte/Datei um von “gmapsupp.jpg” auf “deinname.jpg”, und überspielst dieses File auf deinen Edge (bei mir auf die SDKarte im Edge in den Ordner “garmin\”. Nun stehen dir 2 oder mehrere OSM-Karten zur Auswahl:

Das Neue und Schöne am 800er, im Vergleich zum 705er, ist, dass der 800er mit mehrere OSM-Kartenwerke bespielbar ist (in Abhänggkeit von deiner SD-Karten Größe); und diese jeweils entsprechend auswählbar sind!

Zum Abschluß noch eine Vergleichsdarstellung der Kartenansichtim Edge 800 (OSM MTB/OSM Velomap/Garmin Topo V4):

Kartenvergleich im 800er

Kartenvergleich im 800er

Vom Kartenbild bzw. die Kartenansicht sieht die Topo V4 (Kaufpreis Deutschland Süd ca. 110.-€) im Edge 800 schon am besten aus, so mein Empfinden; aber mit den kostenlosen OSM-Karten kommt gut zurecht, und für die Aufgaben mit dem Edge 800 reichen die OSM-Karten absolut aus.

Den offiziellen OSM-Guide zur Installation in MS findet ihr ausführlich hier oder kurz und knapp hier!

Wer ein gute Beschreibung zum Umgang mit Basecamp sucht, der wird bei Zellhöfer fündig. Wobei mit Basecamp keine Karten übertragen werden können, aber die Streckenplanung ist ja auch interessant!

Notfalls könnt ihr dann noch im Netz nach direkt auf dem Edge kopierbare IMG-Files suchen. Für Deustchland findet ihr zB. bei Computerteddy eine Straßenkarte Deutschlands! So könnt ihr euch den Einsatz von Mapsource sparen; jedoch seid ihr dann eben auf die vorhandenen Files angewiesen, und könnt keine eigenen Kartausschnitte, wie mit Mapsource, zuschneiden! Oder direkt die IMG-Files für den Edge z.b. bei gpsmapsearch oder openstreetmap.nl generieren und downloaden.

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Wo es mir schmeckt…ein kleiner Gastroführer für Meersburg-Umgebung-Radler!

Dies ist natürlich ein höchst subjektive Angelegenheit, dass mit den “hier schmeckt es mir aber sehr gut”-Gasthöfen. Dennoch möchte ich meine Tipps los werden, wenn euch mal der Hunger unterwegs packt!
Sehr gutes Essen und sehr schöne Lage des Biergartens sind meine “Sterne-Kriterien” = *** und *** ist das Maximum!

Mein gegenwärtiger Geheimtipp ist das Landgasthaus FRIEDEN in Ahausen (Gehrenbergstrasse 20, Tel.:07544/9542856). Roland und Moni haben auch ein paar wenige Gastzimmer, und Ahausen ist ein idealer Startpunkt für viele meiner GPS-Touren! Roland kocht hier noch aus Überzeugung Gutes für den Gast, und macht ihn auch satt. Man schmeckt es sofort, dass sich hier etwas mehr Zeit für das Zubereiten der gut bürgerlichen Küche genommen wird…..ich sage nur Cordon Bleu mit Spätzle und Bratensosse, dafür hätte Roland einen Stern verdient! *** und **

In Ahausen findet man noch eine 2 Anlaufstelle fürs schmeckende Kalorien bunkern. Im Hecht von den Levis mundet es ebenfalls sehr gut. **

Wenn ich direkt am See sitzen will, dann radle ich zum Rebmannshof, direkt unterhalb der Birnau und direkt am See gelegen. Der dortig Biergarten, mit Sandstrand, liegt wirklich sehr schön, und dass Essen schmeckt, obwohl hier natürlich viel Durchgangstourismus angesagt ist, ebenfalls überdurchschnittlich. Aber die Lage gibt hier den Zuschlag für meine Liste! ** und ***

Eine Tour auf den Höchsten gehört hier zum Standard-Programm, und dann kommt hierzu in Ergänzung der Besuch bei den Kleemanns im Berggasthof. Hausgemachte Kuchen, aber auch die gute bürgerliche Küche kann man hier empfehlen. Und der See- und Alpen-Blick im Biergarten ist eigentlich immer ein Erlebnis! ** und ***

Unterhalb vom Höchsten, in Limpach, liegt der Gutsgasthof Mohren. Alles Gute vom Lande wird hier im Bio-Restaurant serviert. *** und *

Oberhalb von Markdorf, auf halber Höhe zum Gehrenberg liegt das Wirtshaus am Gehrenberg. Hier ist es die Lage, mit wunderschönem Blick über den Bodensee, gepaart mit guter Küche, die den Radler zum Radler mit Bortzeit einlädt. ** und **
Wer ganz zum Gehrenberg hoch fährt, der findet den sehr schön gelegenen Hammerhof. Hier hat man einen wunderschönen Blick ins Deggenhauser Tal, zum Überlinger See und auf Höchsten und Heiligenberg! ** und ***

Am Überlinger See lohnt sich die Einkehr im Riva in Sipplingen. Schön gelegen am See, und ein gutes Preis-/Liestungsverhältnis sprechen für diese Location. ** und **

Ich muss natürlich auch noch ein Lanze für meinen Wohnort Meersburg brechen; denn, obwohl im Sommerhalbjahr touristisch sehr gut besucht, isst man direkt an der Seepromenade, bei Sonnenuntergang und ein Gläschen Meersburg, in fast allen Gasthöfen dort gut, und nicht überteuert! * und **


Gastroführer Bodenseemann auf einer größeren Karte anzeigen

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Mit GPSies Strecken zum Nachradeln erstellen!

Nach dem ich dbgzl. schon einige Nachfragen erhalten habe, im Nachstehenden nun ein kleines Tutorial zu dieser Arbeit:
Nicht jeder verfügt über Mapsource von Garmin, so ist dann GPSies.com die sinnvolle Alternative, um eine Strecke für sein Garmin-Gerät zu erstellen um sie dann anschließend mit dem Garmin (z.B. Edge 500, 705, 800) abzufahren.
Sinnvoll ist es dazu, dass man einen Account bei GPSies anlegt, um so seine eigene Streckensammlung zu führen.
Dann geht alles sehr schnell:
Mit GPSies Strecke erstellen

  1. Menü-Punkt „Strecke erstellen“ auswählen. Es öffnet sich dann ein neues Fenster, in dem ihr eure neue Strecke anlegen könnt.
  2. Ich würde hier die Openstreetmap Karte auswählen, da sind orginal GPS-Daten hinterlegt, und bei den Einstellungen, wenn auf Teer (fürs Rennrad) fahren wollt, könnt ihr die Option „Wege folgen“ aktivieren; für das MTB ist hier auch ein Haken bei “Fussweg“ sinnvoll. Wege folgen hat den Vorteil, dass die einzelnen Streckenpunkte, die ihr auf die Karte mit der Maus setzt, folgend an den Straßen und Wegen, miteinander verbunden werden. Wenn dies mal nicht klappen sollte, dann den Haken entfernen, und die Punkte alle nacheinander, der Straße entlang, manuell setzen. Jetzt können mit der Maus die einzelnen Streckenpunkte gesetzt werden.
  3. „Name der Strecke“ erklärt sich selbst, der Eintrag „Geschwindigkeit“ ist beliebig!
  4. Dann nur noch „auf GPSies speichern“ drücken, und ein neues Fenster öffnet sich!

Strecke spezifizieren
Hier ist die Markierung auf „Privat“ zu setzen, da man ja manuell eine Strecke erstellt hat, und eigentlich nur die mit GPS aufgezeichneten Strecken gehören in den öffentlichen Bereich. Zudem muss man der Aktivität einen Typus zuordnen, hier „Rennrad“. Und zum Abschluß nach unten scrollen, und nochmals den Button „speichern“ auslösen. Die anderen Streckeninformationen können ausgefüllt werden, brauchen wir aber nicht für unseren Zweck!
Ein neues Fenster öffnet sich, und nun exportieren wir diese Strecke im richtigen Format aus GPSies!

Strecke exportieren

Strecke exportieren

  1. Wichtig, hier wählen wir das Format „Garmin Course TCX“, damit alle Infos für den Garmin richtig verwertbar sind, wenn wir eine Strecke nachfahren möchten (Länge, Koordinaten, Höhe, Durchschnittsgeschwindigeit)
  2. Zudem geben wir unsere geschätzte Durchschnittsgeschwindigkeit in „km/h“ an, damit, falls wir gegen den „Virtuellen Partner“ (Spezialfunktion beim Edge 705 und 800er) fahren, mit sinnvollen Vorgaben gestresst werden.
  3. „Herunterladen“ auslösen, und am gewünschten Speicherort abspeichern, oder direkt auf den Garmin in das richtige Verzeichnis aufspielen (bei jedem Garmin unterschiedlich).

Nun nur noch aufs Rad, so erstellte „Strecke“ am Garmin auswählen (zb. Edge 800, Edge 705…) und los geht es mit einem angezeigtem Höhenprofil, und den entsprechenden Abbiegehinweisen!

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Import von Trainingsdaten nach Sporttracks 3.0

Import von Excel/CVS Trainingsdaten aus der Vergangenheit
Seit 1999 erfasste ich meine Tour-Daten mit dem HRM-Profil und einem Ciclosport HAC4; dies klappte immer sehr gut.
In 2010 steig ich dann auf meinen 705er von Garmin und Sporttracks um.
In 2011 überlegte ich mir dann, schön wäre es, alle meine Rad-Touren-Daten aus dem HRM ins Sporttrack zu übertragen, was nach einiger Arbeit/Recherche dann schließlich sehr gut klappte! Aus dem HRM-Profil lassen sich ganze Jahresdatensätze exportieren, die nach Excel importierbar und dann auch bearbeitbar sind.
Über das ST-Tool “Export CSV” kann man die Export-Struktur einer Aktivität einsehen; dadurch wird dann auch ersichtlich wie der Import von Excel oder CSV-Daten nach ST mit dem Tool/Plugin “WB CSV Importer” funktioniert. Folgende Feldbezeichungen kann man als Spaltenüberschrift nutzen, damit auch gleich mehrer Datensätz ins ST übertragen werden:
date time category subcategory location distance(km) elevation(m) climbed(m) totaldescended(m) duration speed(km/h) averagespeed(km/h) calories(kcal) heartrate(bpm) averageheartrate(bpm) maxheartrate(bpm) name notes

Beispieldatei:

Beispieldatei für den Import nach Sporttracks

Beispieldatei für den Import nach Sporttracks

Die Arbeit, die dann noch anfällt, ist das Anpassen der Spaltenüberschriften, und der Export dieser Datei aus Excel im CSV-Format. Das Einlesen in ST erfolgt über das Plugin “WB CSV Importer” dann völlig unkompliziert!

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Mallorca mit dem Renner von Sineu aus

Ganz aktuell (April 2011), vom RennRadler-Eiland No1, meine aufgezeichneten Touren von Sineu aus (zwischen 50 und 80km)!
Untergebracht waren wir im sehr schönen Altstadthotel Hotel Leon de Sineu, in dem es uns so gut gefallen hat, dass wir auch in 2012 wieder dort einchecken werden. Wer Ruhe, Altstadtflair und eine etwas ausgefallenere und sehr gute Küche sucht, ist in Sineu im Hotel Leon genau richtig. Das altes Hotel im Fincastil verfügt über einen sehr schönen Innenhof zum Verweilen, einen abschließbaren Radkeller und für die heißen Tage ist ein kleiner Pool im Garten angelegt. Bis zu 22 Radler finden hier eine sehr schöne Unterkunft. Wir haben über TUI (Flug mit Frühstück) ca. 560.-€ für die Woche bezahlt. Abends haben wir dann mehrmals das 3-Gänge-Menü im Hotel gebucht, welches sehr gut mundete, und nicht das Alltägliche beinhaltete. Für Radler läßt sich noch ein vierter Pasta-Gang, so Hotelchef Bastian Fritsche, einbauen.
Für den Mietwagen, den wir ebenfalls ein Woche hatten, waren dann nochmals 160.-€ fällig.
Sineu ist sicherlich der beste Ausgangsort, um die Insel in ihrer Gesamtheit zu erradeln, will man nicht jeden Tag 150km im Sattel sitzen. Von Sineu aus sind es ca. 50km bis in nahezu alle Ecken der Insel.
Die guten Speedbikes haben wir bei VelosportsMallorca ausgeliehen, die uns angeliefert wurden (90.-€/Woche & Lieferservice einmalig 30.-€, alle Radtypen im Programm).

Die Qualität der Straßen ist noch immer absolut okay, auch die Kleinstraßen können durchaus mit dem Renner angetestet werden. Und die Landschaft, mit ihren auf den Hügeln eingestreuten Dörfern, ist im Frühjahr bei blühenden Wiesen in fettem Grün einfach eine Wucht! Bin einfach ein Depp gewesen, dass ich mir dies seit 8 Jahren nicht mehr gegönnt habe. Hier sind ein paar Fotos, die beschreiben, warum es immer noch sehr viel Spaß macht, auf dieser Insel mit dem Renner zu radeln!
Ich muss aber auch hier unterstreichen, dass mir SINEU als Ausgangsort für meine Touren einfach nochmals einen besonderen Kick für die Insel gegeben hat; wir radelten oft einige Kilometer, ohne ein Auto zu sehen. Zwischen 10 und 15 Uhr scheint im Landesinnern alles fast schon wie ausgestorben. Und dann eben noch dieses absolut empfehlenswerte Hotel Leon, es war das Sahnehäubchen auf eine Woche Radurlaub vom Allerfeinesten.

Die Insel hat mich wieder…..und vielleicht sind schon im Herbst 2011 weitere mit dem Edge 800 aufgezeichnete Touren für euren Download hier online……auf jede Fall wieder im Frühjahr 2012; dass bin ich mir schuldig :-)

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Trainingstagebuch.ORG

Noch ein weiteres Programm zur Traings-/Tourenverwaltung möchte hier auf meinen Blog euch vorstellen. Bei www.trainingstagebuch.org handelt es sich jedoch um ein Tool, dass euch nur ONLINE zur Verfügung steht. Daher spricht es jene Radler an, die ihre Infos/Daten anderen ebenfalls zur Verfügung stellen wollen.
Im Hauptmenü stehen folgende Funktionen zur Verfügung:
Hauptmenü

Über die Sicherheitseinstellungen entscheidet man selbst, wie öffentlich man sein will.
Sicherheitseinstellungen

Ich nutze es seit 2011, um mit meinen Radkumples Trainings oder Strecken vergleichen zu können. Hierzu lädt man den bekannten “Trainingstagebuch-Nutzer” als Motivator ein, und kann so dann dessen Trainings-Profil einsehen und kommentieren. Zugleich wird der Motivator auch als Athlet geführt. Dadurch erhält man eine Wochen-, Monats- oder Jahresübersicht zu der Anzahl der Trainingseinheiten, der Trainingsstunden und Trainingskilometer bzw. dem Trainingsweltmeister aus dem aktuellen Jahr.

Klasse ist die Importfunktion vom TTB; eigentlich fast alle Aufzeichnungsformate stehen dem Nutzer zur Verfügung:
Importformate

Natürlich wird, falls ein GPS-Track mitaufgezeichnet wurde, bei den Tourdaten die Strecke in einer Karte mitangezeigt. Eine Schnittstelle zur GPSies.com ist ebenfalls integriert, so daß man von und zu GPSies Daten austauschen kann!

Insgesamt ein überzeugender Auftritt vom TTB, der das Thema Trainingsdatenbank um eine Online-Version ergänzt. Die Grundversion bietet eine kostenlose und fast vollständige Trainingsplattform, zu der man sich mit ein paar wenigen Schritten angemeldet hat! Die Bedienung ist dann fast intuitiv.

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Garmin Edge 800

Zum neuen Rad-Top-Model von Garmin, dem “Edge 800“, hier mein bisheriger  Erfahrungsbericht mit Tipps und Ratschlägen – der sich im Wachsen befindet!
1.) Was hat sich im Vergleich zum Edge 705 geändert!
-> Meine Empfehlung
2.) Die Datenfelder im Edge 800 im Vergleich zum Edge 705!
3.) Empfohlene Beispielkonfiguration der Datenfelder
4.) Erstellen und Abfahren von Strecken für den Edge
5.) Mit Strecken für den Edge gegen den Virtuellen Partner
6.) NEWS zum Edge 800

800 und 705

Was hat sich im Vergleich zum Edge 705 geändert!

Der Edge 800 sortiert sich in der Garmin Produktpalette zwischen dem Edge 500 (Radcomputer mit GPS-Plugger) und dem Oregon (klassisches GPS-Outdoor-Gerät) ein. Er ersetzt den Edge 705, der in 2011 aus dem Programm von Garmin genommen wurde.

Aus meiner Sicht richtet er sich an den Fahrrad-Daten-Freak, der auch noch hin und wieder auf eine Karte schauen will, und natürlich unbedingt alle Daten einer Tour aufzeichnen muss, um sie später mit anderen SW-Tools am PC auszuwerten.
Der 800er ist kein “Fahrrad-Navigationsgerät, wie man es aus dem Auto kennt, da “Fahrrad-Routingfähiges” Kartenmaterial nur bedingt verfügbar ist! Dazu findet ihr viele Diskussionen im Netz. Aber ihr könnt mit ihm aus dem Netz Strecken importieren, oder gar selbst erstellen, und sie dann anschließend mit dem 800er geführt abfahren!

DESIGN
Das Design geht nun deutlich stärker in Richtung Radcomputer. Der 800er wurde minimal kleiner (5,1 x 9,3 x 2,5cm) und flacher, und er hat um 10% an Gewicht auf nun 98Gramm verloren! Mmmhh, selbst gewogen 102 (705) zu 94 (800) Gramm!!!
Bisher bekommt ihr den 800er im Schwarz-Weis oder Schwarz-Blau Design. Die Bildschirmgröße beträgt (3,8 x 5,6cm).

TOUCH
Die größte Neuerung zum 705er ist die TOUCH-Funktion; die bisher einwandfrei funktioniert. Sehr gut, bei Berührung wird das Licht automatisch dazugeschaltet, und je nach eingestellter Dauer (von 15sec bis 2min) bleibt der Edge hell.

MENÜ
Übersichtlicher gestaltet wurde auch die Menü-Führung. Nun findet man sich schneller in der Datenvielfalt des Edge zurecht. Beim 705 mußte schon einiges an Zeit investiert werden, um sich alle Funktionen zu erschließen.

Das HauptMenü

TEMPERATUR
Und, wer es braucht, endlich hat der 800er auch eine Temperaturanzeige.

KARTENvielfalt
1 bis n Karten können auf der SD-Karte, je nach Speicherplatz und Bedarf, für den Edge 800 verfügbar gemacht werden und dann je nach Wunsch “aktiviert” werden. Openstreetmap-Karten werden vom Edge 800 erkannt, und müssen nicht wie beim 705 genau “gmapsupp.img” heissen, sondern können beliebig umbenannt werden (z.B. “mtb.img”). Der 800er unterstützt sowohl Vektor- als auch Rasterkarten (inkl. OSM). Zudem kann der 800er über “Karte” mit der Funktion “Kartensichtbarkeit” die Lesbarkeit im Karten-Display durch hohen Kontrast verbessern.

3 Datenseiten
Unter Einstellungen-Fahrradeinstellungen-Trainingsseiten-Radcomputer können 3 Seiten mit bis zu jeweils 10 Feldern beim 800er frei konfiguriert werden (705er 2 Seiten mit 8 Feldern).

Datenseiten

START-Automatik
Schön beim 800er, man wird bei Bewegung darauf hingewiesen, ob man nun die Aufzeichnung starten will. Beim 705er wurde schon mal vergessen, auf die Start-Taste zu drücken!

Sehr Schneller GPS-Sensor
Der GPS-Sensor findet schneller (HotfixTM-Technologie) als der 705er seinen Ort; wobei dies auch beim 705er schon gut war!

Schneller Bildaufbau beim 800er
Naja, dies war zu erwarten, der 705er ist ja auch schon in die Jahren gekommen. Der 705er kommt mit einer Auflösung von 176×220 Bildpunkte; der 800er liegt hier leider nur im ähnlichem Bereich von 160×240 Pixel!

Kartenansicht nah

Gegen den Virtuellen Partner (Gegner)
Diese Funktionalität wurde vom 705er übernommen, und etwas aufgefrischt. Klasse Trainingsfunktion, wenn man gegen sich selber eine aufgezeichnete Strecke fahren möchte. Mir bereitet dies viel Spass, wenn ich allein eine kurze Trainingseinheit trete, oder eben meine Fitness überprüfen möchte. Neu ist nun, dass man immer gegen den Virtuellen Partner fahren kann. Man kann eine Durchschnittsgeschwindigkeit festlegen, und dann sieht man wie auf der gerade fahrenden Strecke im Vergleich zu dieser vorgegebenen Durchschnittsgeschwindigkeit steht (Vorsprung oder Rückstand).

Virtueller Gegner

Einstellbarer Wechsel der Anzeige
Von manuell über langsam, mittel und schnell lässt sich die Anzeige durch das Menü “Autom. Seitenwechsel” festlegen. Ich finde langsam als sehr gut umgesetzt, um alle Daten kurz abzuscannen. “Manuell” sollte dann ausgewählt werden, wenn man auf eine lange (Tages-) Tour geht, und den Energieverbrauch des 800er minimieren möchte!

Weitere Neuerungen, die bei mir persönlich jedoch nicht im Fokus waren:

  • ANT+ kompatibel (hohe Störsicherheit und geringer Energiebedarf). Akkulaufzeit je nach Benutzung bis zu ca. 15 Stunden (Akku ist fest verbaut, kein Akkuwechsel möglich; jedoch über USB-Anschluß Ersatzakku anschließbar).
  • Genaue Kalorienverbrauchsberechnung (mittels FirstBeatTM-Technologie) unter Berücksichtigung der Herzfrequenzvariabilität; was auch immer das sein mag.
  • Screenshot von Edge-Display kann jederzeit erstellt werden; über “MENÜ-Einstellungen-System-Anzeige-Screenshot” ist die Screenshot-Funktion zu aktivieren, ausgelöst wird sie durch “kurzes Drücken” des Einschaltknopfes. Das entsprechende Bild findet ihr im “Scrn”-Ordner auf eurem Edge
  • Der 800er unterstützt Garmins BirdsEye, womit man Rasterkarten der Vermessungsämter auf das Gerät laden kann; dieser Service ist jedoch nicht kostenlos!

Vom 705er zu verwenden
Herzferquenzgurt und Trittfrequenzsensor können übrigens vom Edge 705 übernommen werden.

Was fehlt dem 800er – Verbesserungsvorschläge?

  • Die Kompassanzeige mit dem Richtungspfeil vom 705er sucht man beim 800er vergebens
  • Neigungsmessung (Gefälle/Steigung in %) erfolgt über die GPS-Höhendaten (daher immer wieder mal keine Anzeige); leider nicht über die barometrische Höhenmessung, wie z.B. beim HAC4, der dadurch deutlich schneller und exakter bei der Umsetzung war. Hier wäre eine Änderung beim 800er sehr sinnvoll, und auch machbar
  • Die einzelnen Seiten vom 800er können nicht in ihrer Reihenfolge oder in der Auswahl geändert werden
  • Konfiguration des 800er am PC mittels kleinem SW-Tool

Meine Empfehlung

Für den radfahrenden Datenfreak tut es der 705er auch; aber man braucht schon einige Zeit, um an ihm Spass zu finden. Analysefreaks mit GPS-Bedürfnis, zudem GPS-Neueinsteiger, kauft euch den 800er.
Schön beim 800er, die Kartenauswahl im Edge, das gelungene Design vom Schwarz-Weis-Modell und dann natürlich der Touch!
Rennradler, die auf eine Karte verzichten können, holen sich den Edge 500; den durfte ich auch schon antesten, und der machte einenn guten Job.
Spinner wie ich, die mit dem Renner und den MTB unterwegs sind, und sich schon am 705 abgemüht haben, um dann endlich viele Aha-Erlebnisse mit dem 705 zu haben, kaufen sich den 800er, um sich wieder mit einem neuen Spielzeug die Zeit zu vertreiben, und um anderen 800-User auf die Sprünge zu helfen.

Sodele, jetzt liegen die ersten kurzen MTB-Touren mit 800er hinter mir! Ich bin absolut zufrieden mit dem neuen Edge 800! Er findet sehr schnell das GPS-Signal, bei mir sogar auch in der Wohnung. Das Nachfahren von TCX-Strecken, ob selbst gebaut oder aus dem WWW geladen, klappt super. Hier findet ihr 2 MTB Strecken, die bereits mit dem 800er aufgezeichnet wurden:
Gehauwald

Seen-Runde

Weiterhin sehr hilfreich für das Erlebnis “Edge 800″ ist da der Blog von Nils, die Tests von Rainmaker oder das MTB-News Forum bzw. das Rennrad-Forum.

Die Datenfelder im Edge 800 im Vergleich zum Edge 705!

Datenfelder Edge 800 vs Edge 705
Datenfelder Edge 800
Datenfelder Edge 800
Datenfelder
Datenfeld HF-Kurve
Datenfelder Edge 800
Datenfelder Edge 800
Datenfelder Edge 800
Datenfelder Edge 800
Datenfelder Edge 800
Datenfelder Edge 800
Datenfelder Edge 800

Beispielkonfiguration der Datenfelder im Edge

Anbei meine Übersicht, was ich alles auf den 5 Seiten Daten aktuelle mir zur Anzeige bringe (800er mit Herz- und Trittfrequenzsensor)!
Meine Datenfelder im Edge 800!

Strecken erstellen und mit dem Edge abfahren

Dieser Artikel “Strecken erstellen und mit dem Edge abfahren” wurde aktualisiert unter: Siehe auf der HP

Strecken (online) erstellen und mit dem Edge dann gegen den Virtuellen Partner abfahren

Der Edge 800 bietet 3 Möglichkeiten, um gegen den Virtuellen Gegner Modus (VPM) anzutreten:

  • mit einer neu erstellten Strecke
  • mit einer aufgezeichneten Strecke
  • mit einer gerade aufzeichnenden Strecke

Hier der grobe Ablauf:

A: VPM mit einer neu erstellten/geplanten  Strecke:
1.) Strecke bei GPSies.com planen; sinnvoll ist es hierzu, bei GPSies einen Account einzurichten! Alternativ kann die Strecke in MapSource geplant werden – dies ist dann aber ein GPX-File, und sollte mittels Tool oder auf GPSies.com in ein TCX-File gewandelt werden, damit auch das entsprechende Höhenprofil der Strecke hinterlegt ist (eine Info/Feld zu den Gesamthöhenmetern, die ihr nun bewältigen müsst, ist leider im Edge 800 nicht verfügbar) !
Falls ihr die Strecke von eurem Zuhause beginnt, dann plant den Startpunkt etwas ausserhalb von eurer Home-Position, und plant zwischen Start- und Zielpunkt etwas Distanz ein! Nicht das der Edge verwirrt von den vielen Punkten die Streckenführung nicht findet. Wichtig, ihr könnt beim Speichern eurer gezeichneten Strecke auch noch ein Durchschnittgeschwindigkeit angeben. Dieser Wert bestimmt die Daten des Virtuellen Gegners!
Falls gewünscht können dann noch Wegpunkte nachträglich eintragen, die dann entsprechend zusätzlich als z.B. als “Links”/”Rechts/Gipfel” im Edge angezeigt werden!
Strecken mit dem Edge abfahren
2.) Strecke abspeichern und als TCX.File herunterladen
3.) Auf die SD-Karte in den Ordner “NewFiles” ablegen
4.) Edge starten und Menü “Strecken” wählen und entsprechende Strecke öffnen:
Streckenübersicht Edge
5.) Strecke wird nun angezeigt, und es können noch einige Einträge gemacht werden:
Nachzufahrende Strecke im Edge 800
6.) Unter Einstellungen (Kartenanzeige EIN) folgende Einträge setzen:
Einstellungen Strecke
7.) Einstellungen sind gemacht und nun auf “Fahren Sie” drücken. Nun erfolgt die Streckenberechung im Edge 800er; die in %-Punkten hochgezählt wird.
NUN kann es LOSGEHEN!!!
8.) “Start/Stop“-Taste auslösen, damit auch alles aufgezeichnet wird.
9.) Der Virtuelle Partner ist dann auch schon dabei, und man sieht auf dem Höhenprofil die 2 Punkte (ich und der Virtuelle Partner) im entsprechenden Abstand sich bewegen.
Höhenprofil

B: VPM mit einer aufgezeichnete Strecke abfahren:
Edge starten und Menü “Strecken” und “Neue Str. erstellen” auswählen.
Streckenübersicht Edge
Nun werden alle bisher im Edge aufgezeichneten Strecken im nachfolgenden Menü angezeigt. Entsprechende Strecke auswählen, und optional neuen Streckennamen vergeben.

1.) Strecke wird nun angezeigt, und es können noch einige Einträge gemacht werden:
Nachzufahrende Strecke im Edge 800
2.) Unter Einstellungen (Kartenanzeige EIN) folgende Einträge setzen:
Einstellungen Strecke
3.) Einstellungen sind gemacht und nun auf “Fahren Sie” drücken. Nun erfolgt die Streckenberechung im Edge 800er; die in %-Punkten hochgezählt wird.
NUN kann es LOSGEHEN!!!
4.) “Start/Stop“-Taste auslösen, damit auch alles aufgezeichnet wird.
5.) Der Virtuelle Partner ist dann auch schon dabei, und man sieht auf dem Höhenprofil die 2 Punkte (ich und der Virtuelle Partner) im entsprechenden Abstand sich bewegen.
Höhenprofil

C:VPM mit der aktuell aufzeichnenden Strecke

Neu beim Edge 800 ist nun, dass man immer gegen den Virtuellen Partner fahren kann. Man kann eine Durchschnittsgeschwindigkeit festlegen, und dann sieht man wie auf der gerade fahrenden Strecke im Vergleich zu dieser vorgegebenen Durchschnittsgeschwindigkeit steht (Vorsprung oder Rückstand).
Der Virtuelle Partner

NEWS zum Edge 800

06.04.2011: Brustgurt
Noch ein aktueller Tipp zum Brustgurt, der bei Garmin ja richtig ins Geld geht! Der Brustgurt von Ciclosport mit dem Sender BlueEye III ist auch ein ANT+ Sender und funktioniert ohne Probleme mit dem Edge 800! Er ist für um die 35 Euronen zu haben.

08.04.2011: Zeitaufzeichnung
Aus dem Garmin Forum:
“Es gibt ein Feld mit der Bezeichnung „Zeit“ und eins mit der Bezeichnung „Verstrichene Zeit“. Wenn man startet, also die Start Taste drückt, beginnen beide Felder zu zählen. Ist die Autopause aktiviert, wird die Zeit im Feld „Zeit“ bei Pausen angehalten. Die der „Verstrichene Zeit“ läuft weiter.
Drückt man die Start/Stop Taste hält die Zeit nur in dem Feld „Zeit“ an, nicht im Feld „Verstrichene Zeit“. Meine Frage; Gibt es eine Möglichkeit die Verstrichene Zeit zu stoppen, ohne einen Reset zu machen? Denn dadurch kann man am Edge die Verstrichen Zeit nicht mehr ermitteln. Es wird nur mehr die Zeit ohne Pausen angezeigt. Meiner Meinung wäre es sinnvoll die Zeit mit Pause und ohne Pause anzuhalten, wenn man die Runde beendet, sprich Zeit in Bewegung und Gesamtzeit anzuzeigen.”
Lt. Garmin gibt es hierzu bisher keine Lösung!
Wenn Start gedrückt ist, dann zeichnet der Edge auf, auch bei “Auto-Pause an”, zumindest die Zeit in Ruhe = im Feld: “Verstrichene Zeit”

11.04.2011: Firmwareupdate 2.2 für den Edge 800
Aus dem bisher dazu Gelesenen sehe ich keine Notwendigkeit, dass aktuelle Update aufzuspielen. Mein 800er läuft noch mit der Version 2.1! Wer Fehler bei der Datenaufzeichung hat (Sprung der Strecke nach zb. Australien!), der sollte updaten!

23.04.2011: Kündenwünsche und Anregungen zum 800er
Bei Garmin im Forum könnt ihr eure Wünsche für das kommende SW-Update einbringen! Vielleicht finden sie Berücksichtigung. Oder ihr seid der Meinung, hier liegt ein Fehler vor, dann sollte es hier landen

09.05.2011: Keine Neigungsanzeige (in%) bei Geschwindigkeit unter 5km/h
Endlich haben wir den ersten Ärger mit dem 800er! Bei Geschwindigkeit unter 5km/h bleibt das Feld “Neigung” einfach leer. Dies passiert, wenn man mit dem MTB unterwegs ist, schon des öfteren; dass man bergauf zu Fuss fast schneller wäre! Gerade jetzt interessiert es mich, wie viele Prozent ich wegdrücke; beim 705er klappte dies ohne Probleme! Hier hat Garmin nicht seine Hausaufgaben erledigt! Ist als Fehler bei Garmin gemeldet!

16.08.2011: Routingfunktion beim Edge 800
Mich interessiert diese Anwendung ja relativ wenig, aber dennoch, für alle, die sich an einen Punkt routen lassen wollen, folgender nachzulesender Tipp http://www.mcseven.me/2011/06/edge800-update-zur-navigationsfunktion/

27.08.2011: Datenfelder online ändern
Der Edge kann mal ein Datenfeld selbsständig ändern, sprich aus “Höhenmeter auf” wird plötzlich mal “Höhenmeter ab”. Dann bitte auf das Datenfeld länger Drücken, dann wird es blau hinterlegt, und mit nochmaligem Drücken kann es entsprechend geändert werden.
Suchebegriffe: Test Edge 800, Edge 800 Test, Was ist neu am Edge 800, Erfahrungsbericht Edge 800, Edge 800 Erfahrungsbericht, Garmin Edge 800; Strecke mit Edge abfahren; Tipps Edge 800; Tipps Garmin Edge 800; Testbericht Edge 800

14.09.2011: Edge startet nicht mehr!!!
1. Versuch:
800er einschalten, Startbildschirm wird gezeigt, er beginnt nach Satelliten zu suchen, und dann schaltet er komplett aus!
2. Versuch:
800er einschalten, Startbildschirm wird gezeigt, er beginnt nach Satelliten zu suchen, und dann schaltet er komplett aus!
3. Versuch: (SD entfernt)
800er einschalten, Startbildschirm wird gezeigt, er beginnt nach Satelliten zu suchen, und dann schaltet er komplett aus!
Fehlerbehebung
1.) CHKDSK durchgeführt für SD und Edge, keine Fehlermeldungen!
2.) Reset am Edge durchgeführt: Beim Einschalten die linke obere Ecke gedrückt halten – Edge startet wieder!
Gesicherte Dateien, die sinnvollerweise von Zeit zu Zeit zu sichern sind, Device.fit, Settings.fit, Sports.fit, Cycling.fit, Totals.fit (evtl. auch Weight.fit, Locations.fit), wieder auf den Edge zurückgespielt. Wenn dies nicht gemacht wurde, muss man alle Einstellungen neu setzen! Alles andere ist bei mir auf der externen SD (mein Spiecherplatz für Karten und Touren)!

20.10.2011: Neues SW-Update 2.4 ist online
Dann mal schön testen, oder zuerst abwarten, was alles denn nun neu geht! Der Ausfall-BUG der Steigungsanzeige in % unter 6Km/h, fällt beim MTBlen sofort auf, ist wohl leider noch nicht behoben!

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Die Schinderetappe

Die Schinderetappe

Ist man für ein paar Tage am Bodensee mit dem Rennrad unterwegs, dann gehört diese Runde im Schwäbischen Bodenseehinterland mit ins Tourenprogramm, die Schinderetappe!

Früher, lange Zeit ist es her, führte dieses Radrennen über die 3 Berge im nahen Bodenseehinterland:

Gehrenberg (754m, erradelte Höhe 675m, Start bei 436m, Hm239, 3,4%)

Bodenseeblick Gehrenberg bei Allerheiligen

Bodenseeblick Gehrenberg bei Allerheiligen

Höchsten (837m, erradelte Höhe 829m, Start bei 507m, Hm321, 4,0%)

Der Höchsten

So schee am Höchsten

Heiligenberg (788m, erradelte Höhe 781m, Start bei 478m, Hm303, 6,0%)

Der Heiligenberg

Unterhalb dem Heiligenberg

Dieses Rennen, genannt “Die Schinderetappe”, war das Highlight des Radsportvereins Seerose. Heute steht sie noch immer auf dem Jahresprogramm der Seerose, aber nun offroad als Jahresabschlußtour mit dem MTB.

Der dargestellt Streckenplan führt auf geänderter Strecke ebenfalls über die drei Berge, allesamt Berge der 3. TdF Kategorie (Berge mit Höhenmetern zwischen 200Hm und 400Hm).

Als Start wähle ich Uhldingen, als weiterer Startort kommt Bermatingen für die 90km-Runde in Frage. Dann mal los mit der “Tour de Schinder”, denn nur Höhenmeter zählen beim Radeln!

Am Bahnhof in Oberuhldingen starten wir unsere Schinderetappe. Die ersten 10 flachen Kilometer führen uns nach Bermatingen, nur zwischen Grasbeuren und Ahausen ist ein kurzer Stich (20Hm), der uns mal kurz aus dem Sattel zwingt.

Stich bei Ahausen

In Bermatingen beginnt der Anstieg zum Gehrenberg; hier warten 239Hm auf den nächsten 6,9km (3,4% Steigung im Mittel). Wendlingen und Harresheim sind die Dörfer, die wir am Gehrenberg passieren. Der höchste Punkt ist oberhalb von Harresheim mit 675m erreicht. In steiler Abfahrt geht es hinunter nach Roggenbeuren bzw. ins Deggenhauser Tal. Wir biegen rechts ab und radeln kurz entlang der L204, bevor links nach Wattenberg (K7784) geht.

Berggasthof Höchsten

Berggasthof Höchsten

Beim Linksabbiegen beginnt der Anstieg zum Höchsten. 8,1km und 321Hm bringen es auf 4% mittlere Steigung. 7 Kuppen warten auf uns, die deutlich mehr Prozent aufweisen, da immer wieder flache Teilstücke die Anstiege ablösen. Wattenberg, Limpach (sehr guter Gasthof), Azenweiler, Wahlweiler heissen die Dörfer, die wir am Höchsten durchradeln. Oberhalb von Wahlweiler wird es nochmals richtig steil, aber nach dieser Passage haben wir schon Blick auf den Höchsten, rechts erkennen wir das Berghotel Höchsten (guter Kuchen),

dann die letzten 20Hm bis zur Passhöhe, wo sich auch die Stempelanlage vom Stoppomat befindet. Wer Zeit hat, der steigt hier ab, und läuft zur kleinen Aussichtsplattform, mit einem wirklich grandiosen Blick auf das Bodenseegebiet, den Bodensee, die Alpen, und links und rechts auf den Gehrenberg und den Heiligenberg. 2 Berge und ca. 30km haben wir nun hinter uns, aber noch 60km vor uns.

Nun rollte es schon wellig hinunter nach Oberboshasel, und links weiter nach Echbeck (700m), und hinein ins Deggenhauser Tal und in 10 schnellen Kilometern nach Obersiggingen (517m). Rechts weg geht es nun 1,6km hoch nach Lellwangen (KM48, 595m) mit durchschnittlich 4,9%. Der kurze Abstecher über den Ausläufer vom Heiligenberg lohnt sich, den es schließt sich eine schöne Waldabfahrt (4km) in Richtung Altenbeuren an. An der T-Kreuzung biegen wir rechts ab.

Hier startert nun der Anstieg zum Heiligenberg, den letzen Berg der 3. Kategorie. Über Beuren und Unterhaslach führt uns das sehr schöne,

Zum Heiligenberg bei Unterhaslach

Zum Heiligenberg bei Unterhaslach

aber auch in einzelnen Passagen bis 18% steile Sträßchen an den Ortsrand von Betenbrunn. Diese 283Hm auf den 4,7km mit mittleren 6% Steigung verlangen nachmals richtig gute Beine.

An der T-Kreuzung biegen wir links nach Heiligenberg ab. Noch ein paar Höhenmeter, und es rollt leicht bergab hinein nach Heiligenberg (KM59, 735m). Rechts weiter in Richtung Pfullendorf auf der L201, ca. 600m nach dem Ortsende von Heiligenberg am Waldrand biegen wir links auf ein kleines Sträßchen nach Oberrehna ab. In Oberrehna radeln wir links weiter auf der K7767 nach Hattenweiler und hinunter nach Schönach bis zum kleinen Weiler Espen (KM70, 560m). Scharf links auf die K8231 in Richtung Lippertsreute. Ein schönes Waldsträßchen schlängelt sich hier entlang dem Aacher Tobel auf eine Höhe von 519m hinunter. Dann geht es über ein paar Waldkurven wieder hoch auf 570m. Nun öffent sich der Blick auf das Salemer Tal, dem Heiligenberg rechts und am Horizont der Gehrenberg. Vorbei an Gailhöfe geht es nach Bruckfelden (468m), und hoch nach Lipperstreute (KM79, 506m). Jetzt wartet noch ein letzter steiler Stich auf uns, hoch nach Berghof und dann abfallend weiter nach Tüfingen. Hier kreuzen wir die L200, und fahren am Affenberg vorbei nach Oberuhlingen zurück.

Nach knapp 90km und ca. 1100Hm haben wir uns ein Weizenbier nun redlich verdient, so eine Schinderei, diese Schinderetappe!

Hier eine Variante der Schinderetappe mit Startpunkt Oberuhldingen!

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