Alcudia

Cap Formentor (64km, 990Hm)
Einrollrunde nach Sineu (85km, 230Hm)
Eremita de Betlem (89km , 890Hm)
Ins Gebirgsvorland (90km, 560Hm)
Puig Randa (105km, 780Hm)
Coll de Hono (114km, 820Hm)
Königsetappe (137km, 1580Hm)
Durch die Inselmitte nach Arenal (156km, 1180Hm)

Die Touren mit dem Startort Can Picafort lassen sich natürlich auch von Alcudia aus erradeln!

Durch die Inselmitte nach Arenal (156km, 1180Hm)

Zweilmal quer über die Insel, auf schönen Straßen und Sträßchen zur Sangria nach Arenal und wieder zurück nach Alcudia. Hier ist alles dabei, weshalb es noch immer sehr viel Spaß bereitet, im Frühjahr sich eine Woche Rennrad-Malle zu gönnen!

Einrollrunde nach Sineu (85km, 230Hm)

Can Picafort-Muro-Maria de Salud-Sineu-Costitx-Llubi-Sa Pobla
Die ersten 6 bis 10 km nach Can Picafort führen uns auf Hauptstraße entlang der Hotelburgen der Bahia D’Alcudia. In Can Picafort biegen wir in Richtung Muro ab, und nach ca. 4 km führt links ein kleines schönes Sträßchen hinauf nach Muro. Am Ortseingang dürfen wir sogar die ersten Serpentinen auf Mallorca radeln. Wie fast alle Orte in der Inselmitte, so liegt auch das ursprüngliche Muro auf einem Hügel. Wir schlängeln uns durch die schmalen Gassen in Richtung Santa Margalida. Über Maria de Salud, entlang der 351, geht es weiter nach Sineu, dem Mittelpunkt der Insel, mit dem berühmten Wochenmarkt am Mittwoch. Den sollte man auf jeden Fall in eine Tour einbinden. Schade, daß es in Sineu keine erschwingliche Pension/Hotel gibt. Es wäre der ideale Ausgangsort für Touren in alle Himmelsrichtungen. Am unteren Marktplatz gönnen wir uns in einer der kleinen Bars eine kurze Ruhepause, bevor wir in Richtung Algaida weiterradlen. In Pina biegen wir nach rechts ab. Der Weg über Costitx und weiter nach Llubi führt durch ein ursprüngliches Mallorca. Fernab von jedem Tourismus. Good vibrations entlang der blühenden Wiesen hinunter nach Sa Pobla. Auf den letzen 10 km bis Alcudia geht es wie immer mit Höchsttempo dem Abendessen entgegen.

Ins Gebirgsvorland (90km, 560Hm)

Sa Pobla-Buger-Caimari-Lloseta-Alaro-Consell-Caseiro-Biniaqual-Hostal Bova-Llubi-Sa Pobla
Jetzt sind die ersten Höhenmeter fällig. Das kuppige Relief der Tour erinnert an das Tettnanger Hinterland am Bodensee. Bereits kurz nach Sa Pobla führt eine erste Steigung hinauf nach Buger. Wir kreuzen die 713 (Verbindungstraße Alcudia-Palma, nicht fürs Rad geeignet) und sehen vor uns die kurze Steigung nach Campanet. Nun geht es immer rauf und runter, durch eine landschaflich sehr reizvolle Gegend. Nach Moscari biegen wir in Richtung Caimari ab. Immer mit Blick auf die Sierra de Tramuntana, Mallorcas Gebirgszug, und weiter auf schmalen Straßen nach Lloseta. Ein erste anstrengende Steigung ist vor Alaro zu erklimmen. Nun trennt sich die Spreu vom Weizen. Die Bergziegen zeigen uns das Hinterrad. Bei der Abfahrt nach Alaro und weiter nach Consell findet sich die Gruppe wieder. Nun führt uns ein schmäles Sträßchen (man muß es nur finden!!!) über Biniaqual und Hostal Bova, das parallel zur 713 verläuft, wieder in Richtung Alcudia. Über Llubi geht es zurück ans Meer.

Coll de Hono (114km, 820Hm)

Muro-Biniaqual-Santa Maria-Bunyola-Coll de Hono(560m)-Orient-Alaro-Selva-Campanet-Sa Pobla
Diese Rennrad Tour ist ein Muß für jeden Mallorca-Radler. Man rollt über Muro und Biniaqual fast eben bis Santa Maria. Danach beginnt die leichte Steigung in Richtung Bunyola. Im Ort geht es scharf rechts hinauf zum Coll de Hono bzw. Orient. Bereits noch im Ort sind die ersten Serpentinen zu erklimmen. Hier kommt man nicht nur so richtig ins Schwitzen, sondern fährt durch eine wunderschönen Landschaft auf einmaliger Straße. Waldpassagen wechseln mit offenem Gelände und dem Blick auf die Berge. Kurzfristig sind auf der Fahrt zum Coll de Hono auch mal 10%-Steigung drin. Aber konstate 5% machen diesen Paß zu einem überwindbaren Hindernis, auch in der 1. Trainingswoche.
Die Bars in Orient, dem malerisch gelegenen Ort kurz nach der Paßhöhe, sind immer von Radlern belagert. Hier empfiehlt es sich einen Halt einzulegen. Aus Orient geht es nochmals kurz bergauf, aber dann wartet auf uns auf breiter Straße die tolle Abfahrt (9km) hinunter nach Alaro. Dort kann man notfalls auch eine Pause einlegen, falls die Bars in Orient zu voll sind. Von radeln wir in Richtung Lloseta und weiter nach Selva. Über Campanet und Buger geht es nach Sa Pobla und weiter nach Alcudia.

Königsetappe (137km, 1580Hm)

Sa Pobla-Buger-Campanet-Caimari-Coll de Sa Bataia(570m)-Coll de Puig Major(890m)-Soller-Coll de Soller (495m)-Palmanyola-Santa Maria-Binigual-Muro
Natürlich gehört die Fahrt über das Dach von Mallorca, dem Coll de Puig Major (890m), mit in jedes Mallorca Touren-Programm. Doch bis man dort angekommen ist, sind zuvor einige Höhenmeter zu absolvieren. Insgesamt sind 3 Colls zu erklimmen und wer will, kann auf der Rückfahrt den Coll de Hono noch einbinden. Wir radeln auf gewohnter Strecke nach Sa Pobla und weiter über Buger nach Caimari. In Caimari beginnt die erste längere Steigung zum Coll de Sa Bataia. Auf gut 10 km sind ca. 400 Höhenmeter zu überwinden. Die gut zu befahrene Straße schlängelt sich durch Pinienwälder mit einigen wunderschönen Ausblicken hinauf zur Tankstelle, dem klassischen Rennrad-Drive-In, bis zur der Hauptstraße 710. An dieser Kreuzung biegen wir links in Richtung Soller ab. Nach ca. 9 km könnte man nun noch die Sa Calobra einbinden (ca. 900 hm auf 12 km). Aber die vielen Autos und Busse, die sich hier zum Meer hinunterschlängeln, minimieren den Fahrspaß. Wer dennoch die Strecke radeln möchte, dem empfehle ich den Boottransfer von Soller nach Sa Calobra, um die Strecke dann am späten Nachmittag zu erklimmen. Also wir lassen die Sa Calobra links liegen, und radeln in kuppiertem Gelände überwiegend bergauf und vorbei an den Trinkwasserreservoirs Gorg Blau und Cuber. Cuber, es ist nicht mehr sehr weit. Nochmals steigt die Straße kräftig an, und die letzten Energiereserven werden eingefordert, bis wir endlich an einen kleinen Miltiärstandort vorbei radeln. Vor uns ein längerer unbeleuchteter Tunnel, wir haben es geschafft und sind nun auf ca. 890m Höhe. Nach dem Tunnel links raus, und die Aussicht nach Soller genießen. Die Abfahrt hinunter nach Soller, entschädigt für manch zuvor erfahrene Anstrengung. In hohemTempo kann man alle Kurven sehr schnell nehmen. Am Ende der Abfahrt empfiehlt es sich, einen Halt dem malerischen Dörfchen Fornalutx zu machen. Eine kleine Erholung tut uns gut. Denn mit dem Coll de Soller wartet der nächste Paß auf uns, der aber mit konstanter Steigung (um die 6 %) sehr gut zu radeln ist. Wer jetzt noch kann, radelt nach Bunyola und macht den Abstecher über den Coll de Hono und legt nochmals 400 Hm drauf. Die anderen nehmen die Route über Santa Maria. Von dort aus lassen sich noch einige Kilometer einbinden. Der direkte Weg führt wieder über Biniqual und Muro ins Hotel.
Nun haben wir 140km und ca. 1600Hm in den Beinen.

Cap Formentor (64km, 990Hm)

Alcudia-Port de Pollenca-Cap Formentor und zurück
Eine der schönsten Straßen auf Mallorca schlängelt sich zum Cap Formentor. Leider muß man einen guten Tag, sprich einen mit wenig Autos und Bussen erwischen. Denn sonst wird das Erlebnis durch den Verkehr mehr als getrübt. Von Vorteil, wenn man die Tour am späten Nachmittag oder am frühen Morgen fährt. Aber fahren muß man sie auf jeden Fall. Noch in Port de Pollenca beginnt die Steigung. Entlang des Talaia d’Albercut (350m) schlängelt sich die Straße zum 1. Aussichtspunkt, dem Mal Pas (230m), hoch.
Dann geht es durch Pinienwälder wieder auf Meerhöhe hinunter. Wer die Tour noch etwas ausdehnen möchte, radelt zum Hotel Formentor mit einem sehr schönen Strand. Der nächste Anstieg eröffnet immer wieder tolle Ausblicke auf das Meer und die Bucht von Pollenca. Die wunderschöne Landschaft läßt die Anstrengung kaum verspüren. Denn bis zum Leuchtturm (Foto oben und unten) sind es gut 450 Hm.
Wer auf dem Rückweg noch Kraft in den Waden verspürt, biegt am Mal Pas links in Richtung Talaia d’Albercut ab. Nochmals ca. 150 Hm führen uns auf etwas schlechter Straße auf den höchsten Punkt des Höhenzuges. Der dabei ermöglichte Ausblick lohnt sich auf alle Fälle. Unter uns liegt die Bucht von Pollenca, und bei guter Sicht können wir auch Alcudia erkennen.

Eremita de Betlem (89km , 890Hm)

Can Picafort-Arta-Eremita de Betlem und zurück
Die ersten 30 km muß man leider an der jedoch wenig befahrenen Hauptstraße 712 nach Arta radeln. Doch die letzen 10 km entschädigen jedoch für diese etwas eintönige Rollerei.
Ein einmaliges Sträßchen durch malerische Landschaft (hier baut Bobele sein Haus) führt uns über einen Höhenzug (360m) hinunter zum Kloster Eremita de Betlem. Etwas Vorsicht ist geboten, denn 2 Autos kommen hier kaum aneinander vorbei.
Auf dem Rückweg über die 712 kann man noch einen kurzen Abstecher zur Cala Estret nach Son Mascaro oder Betlem machen. Dabei hat man einen imposanten Blick auf das soeben erradelte Gebirge um das Kloster Betlem.

Puig Randa (105km, 770Hm)

Sa Pobla-Caseiro-Biniaqual-Sencelles-Algaida-Puig Randa(543)-Monturi-Lloret-Sineu-Muro
Zum höchsten Punkt im Landesinneren, dem Kloster Cura auf dem Puig Randa(543), führt uns diese Tour. Zuerst fahren wir parallel zur 713 in Richtung Palma. Auf der Höhe von Binisalem biegen wir nach links in Richtung Sencelles ab. Über Ruberts und Pina oder direkt von Sencelles führt uns der Weg nach Algaida (220m). Wir verlieren wieder etwas an Höhe und biegen nach 5 km links nach Randa ab. Am Rande dieses verträumten Örtchen beginnt die Steigung (5% bis 7%) hinauf zum Kloster. Langgezogene Geraden wechseln mit engen Kurven. In einem großen Kreis fährt man den Berg Randa ab. Bei klarem Wetter hat man nun einen Rundumblick auf die gesamte Insel. Oben im Kloster-Restaurant serviert man uns ein hervorragendes Pa amb Oli (Bauernbrot mit Olivenöl und Schinken oder Käse), oder für den größeren Hunger, ein soppas mallorquinas (Gemüseeintopf).
Die Abfahrt ist wieder etwas für Genießer. In Randa biegen wir nun nach rechts in Richtung Monturi ab. Das leichte Gefälle hält bis kurz vor Monturi an. Über Lloret gehts nach Sineu. Dann genießen wir die tolle Strecke zwischen Sineu und Muro; hier sieht man so gut wie nie ein Auto, und das bei einem neuen Straßenbelag.

7 Antworten auf Alcudia

  1. johanes sagt:

    Hallo BodenseeRadler,

    hab die Einrollrunde mehr als schlecht in Erinnerung. Teile der Straße würd ich meinem eigenen Rad nicht zu muten, und da ist von der Schotterpiste bei KM 50 noch gar keine Rede.
    Ich kann hier nur abraten!

    liebe Grüße,
    Johannes

  2. Jens Müller sagt:

    Hallo Andreas,

    kann man am Edge 800 die Farben für Straße, gefahrene Strecke und die noch zu fahrende Strecke ändern? Ich habe das Problem das die Straßen in dunkel rot, die zu fahrende Strecke in dunkel braun und die bereits gefahrene Strecke im hell blau sind. Wenn ich jetzt bei wenig Sonne mit Sonnenbrille fahre ist es extrem schwer die zu fahrende Strecke zu erkennen.

    Vielen Dank,
    Jens

    • Franz sagt:

      Hallo Jens,
      leider kannst du nur die Farbe der nachzufahrenden „Strecke“ unter Strecken->Schlüsselsymbol->Kartenazeige->Farbe anpassen!
      Gruss
      Franz

  3. Christian sagt:

    Lieber Franz, ich bin wohl noch mehr Einsteiger als der Michael und habe mir über Ostern einen edge800 geholt. Am Freitag geht schon mein Flieger nach Mallorca. Wie kriege ich jetzt die Touren auf den edge?
    – der edge ist nackt aus der Verpackung
    – welche Basisinstallation muss ich vornehmen
    – wie kriege ich die oben gezeigten Touren auf den edge (ohne Stunden zu investieren)
    – wieviele Touren kann ich überhaupt auf den edge speichern
    Welche wirklich wichtigen dos und donts muss ich beachten?
    Danke Dir
    Christian

    • Franz sagt:

      Hallo Christian,
      ich denke, da brauchst du jemand Vorort, der dir hilft; sonst wird dies zu knapp, da muss man einiges beachten und lesen – leider!
      Aufladen, Garmin konfigurieren (Felder für Anzeige festlegen), Karte aufspielen (z.B mittels Basecamp), nachzufahrenden Strecken einzeln auf den Edge überspielen!

      Gruss
      Franz

  4. Michael Dietrich sagt:

    Hallo Bodenseeradler

    Super Homepage und vor allem sehr informativ für mich. Habe mir vor kurzem einen Edge 800 gekauft und bin völliger GPS-Neuling.

    Da sind die vielen Tips genial!

    Im Mai machen wir eine Woche Rennrad-Ferien auf Malle. Deshalb habe ich mir die Malle-Karte und deine Touren von Alcudia auf meinen Edge 800 geladen.

    Nun habe ich ein paar Fragen dazu:

    – Wie kann ich die OSM-Malle Karte auch in der BaseCamp-Software anzeigen ( auf dem Edge kein Problem aber auf BC erscheint sie nicht)?

    – Ist das von mir gewählte Format „Garmin Course TCX“ das ideale für den Import auf den Edge?

    – Kannst du mir allenfalls die GPS Daten der Tour „Puig Randa“ noch senden, die erscheinen nicht auf der Homepage.

    Erstmals vielen Dank und wenn du mal in der Schweiz bist (Raum Alpstein, Herisau) liegt eine gute Flasche Wein für dich bereit.

    Sportliche Grüsse

    Michi

    • Franz sagt:

      Hi Michi,

      – du musst z.B. bei Velomaps dir die Spanienkarte komplett downloaden; wobei ich nicht weiss, ob die sich die entsprechende exe automtisch in Basecamp installiert, da ich mit Mapsource arbeite – da ist es so, und ich kann mir dann z.B. die Mallorca-Kachel zuschneiden und auf den Edge überspielen.
      – ja, zum Nachfahren ist die TCX genau das richtige!
      – GPS Daten der Tour “Puig Randa” checke ich und aktualisiere die Datei!

      Gruss
      Franz

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