Mein Raymon Raceray 8.0!

Seit Juli 2019 bin ich Schwarz/Orange auf meinem Raymon Raceray 8.0 unterwegs. Dies ist mein erster Karbonrenner, und natürlich muss er mit der Ultegra DI2 ausgestattet sein. Kompaktkurbel war eine weitere Anforderung, die an den neuen Renner gestellt wurde. Als weitere Wahl kam das Cube Agree SLT (3.299.-€) oder das Canyon Endurace CF SL (3.199.-€) in Frage. Das Cube, da es über den Händler Vorort bezogen werden kann, das Canyon, weil es eben ein Canyon ist. Doch dann lief mir das Raymon Raceray 8.0 in Ebay Kleinanzeigen über den Weg; kaum gefahren, aus 2019, und für um die 2.700.-€ zu haben. Und nun begann die Überlegerei:

  • Ein Canyon fährt gefühlt jeder 5 Rennradler
  • Das Cube sagte mir vom Rahmendesign nicht so 100% zu.
  • Aber wer ist eigentlich Raymon?

Raymon, neu auf dem Rennermarkt seit 2018, aus dem nordbayerischen Schweinfurt. Entsprechend war keine Erfahrungsbericht von Usern zu finden; also wurde mal mit einem Händler, der Raymon Räder vertreibt, Kontakt aufgenommen. Und diese Infos hörten sich gut an; also an einem Samstag gen München gedüst, den Renner leider bei nassen Straßen angetestet, und 1 Woche darüber gebrütet. Mmmhhh, dann war am Raymon auch schon die DI2 Sendeeinheit D-Fly montiert. Darüber hatte ich schon letzten Sommer berichtet.

Dann war es nur noch die Bauchentscheidung, und eine Woche später war das Teil unter meinem Hintern, und durfte die Bodenseelandschaft zum ersten Mal sehen.

Nun, ca. 2.600km später, ist es Zeit für ein erstes Fazit.

 

Und es war ein guter Kauf.

 

Die Ultegra DI2-Ausstattung, auch wenn es Scheibenbremsen sind, macht richtig Laune. Da passt alles, und die Bremskraft der Ultegrascheiben ist spitze. Auch wenn ich mich an den Anblick der Scheibe schon noch gewöhnen musste; wobei das Design der Ultegra-Scheiben zumindest aus meiner Sicht stimmig ist. Die 50/34 auf 11/34 Übersetzung entspricht auch meinem Nutzerprofil.

Der Laufradsatz DT SWISS P 1800 SPLINE (clincher tubeless ready für Steckachsen) hat mich bisher auch überzeugt, auch wenn das Leerlaufgeräusch am Hinterrad wegen mir nicht notwendig gewesen wäre; aber dies ist eben ein Markenkennzeichen von DT SWISS.

Der Rahmen, ein 28″ Carbon, Road Bike, O.L.D 142, wirkt nicht so dick und aufgeblasen, und entspricht damit meinen Minimalanforderungen an einen Carbon-Rahmen; aber sind wir ehrlich, mit einem filigranen Stahlrahmen hält auch dieses im Gesamtdesign nicht mit. Aber ich wollte mal auf Carbon fahren, und vielleicht wird mein letztes Rennrad wieder ein  Chrom Moly Stahlteil!

Nach 2.600 km bin ich noch immer vollauf zufrieden. Es ist ein agiler Renner, mit einer 1A-Ausstattung, und aus meiner Sicht gelungenem Design. Die DI2 muss ich alle 900 -1100 km laden, abhängig von der Schalthäufigkeit, und natürlich schneller leer, da ich ich ja permanent den Edge 1300 über die Brems-/Schaltgriffe elektronisch bediene; und das kostet Akkuleistung.

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2 Antworten auf Mein Raymon Raceray 8.0!

  1. klaus sagt:

    Bitte stell deinen Sattel richtig ein.

    Ein Sattel ist immer wagerecht. Max. 1-2% nach vorne, unten geneigt.

    Wenn du meinst so wie jetzt besser/schmerzfrei unterwegs zu sein, dann gehe bitte zu einem guten Bikefitter der sich das anschaut und einmal “richtig” einstellt.

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