Ein ruhiges Jahr für meinen Block!

2022 war ruhiges Radsportjahr für mich. Wenig, was da berichtenswert war. Das Radeln diente wieder primär der 85kg Linie; ja nicht darüber landen; und natürlich der mentalen Gesundheit. Schon zu Beginn des Jahres war die Motivation nicht so groß, sich auf dem NEO die Grundlagen für Malle zu erradeln. Was sich dann auch im ersten Saisonhöhepunkt, Mallorca 2022, spiegelte. Zum ersten Mal keine ü100km Tour auf dem Eiland in den 9 Tagen Sineu abgespult. Aber, trotz sehr wechselhaftem Wetter, war es wieder wunderschön auf Malle.

 

 Im Juni wurden dann mit 955km die meisten MonatsKM des Jahres 2022 abgespult, und auch die längste Tagestour, beim Hegau RTF, 137km und 1081Hm, absolviert.

Der Juli (823km) und August (799km) waren dann typische Sommer-Radlermonate für mich. Zu einer einwöchigen Rosenheim-Tour konnte ich mich dann im August einfach nicht mehr motivieren. Denn Ende August wartete meine 60ziger Feier auf mich, da war einiges zu planen. Dann kam der dumme kleine Ausrutscher bei eine Wanderung, der mich im September radtechnisch für 3 Wochen außer Gefecht setzte. Und das lädierte Knie macht auch aktuell noch Probleme. Der Tacho steht aktuell bei 5867km Jahreskilometern; somit werden es nach 4 Jahren mit über 7000km, in 2022 deutlich weniger. Der NEO wurde gestern aufgebaut, und als Ziel für 2022 stehen da die über 6000km; dass sollte doch bis Ende 2022 noch machbar sein. Der Blick auf die Waage sagt Dir aber, bitte noch mehr…….

 

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Team Tanke im Miniaturmodell

Es war ein Tipp in einem Radheftchen, dass was da Corrado so treibt. Und für mich war klar, unser Team Tanke muss als Modell in unseren Besitz kommen. Also habe ich mit Corrado Kontakt aufgenommen, und 8 Wochen später waren sie da:

Team Tanke am Bodensee

Gerade mal 7*7cm sind die Großen klein, und dennoch erradeln sie unsere Herzen.

Noch 3km bis zum Bier!

Und weil sie so schön sind, noch eins zum Staunen:

Vorne wird Druck gemacht!

Mit Versand kosten die 4 Tanke Radler um die 140.-€ – ein fettes Dankeschön an Corrado, für so viel Freunde beim Hinsehen. Ihr erreicht Corrado in Facebook und auf seiner Internetseite.

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Schneeschuhwanderung Kalzhofen

Es hat schon was, dieses Schneeschuhwandern, abseits des allgemeinen Winterski-Zirkus. (Fast) Allein durch die schneeverschneite Natur zu wandern, hat was “Meditatives”. Es macht Spaß, Natur pur um das Gesicht, und bei Sonnenschein, so wie gestern, einfach zauberhaft. So ging es auf die Rundtour bei Kalzhofen. Der Ausgangspunkt, Kalzhofen, liegt bei 810m Höhe. Die Strecke, 7,5km mit ca. 310Hm, ist für alle mit etwas Kondition geeignet, auch wenn es der erste Teil der Rundtour fast nur bergauf bis zur Mutterner Höhe geht (1067m) geht, und wir auf diesem Streckenabschnitt fast alle Höhenmeter hinter uns bringen.

Aufstieg zur Mutterner Höhe, mit Blick Steibis
Rundblick bei der Mutterner Höhe

Von der Mutterner Höhe geht es dann entlang des Höhenzuges, auf Wald- und Wiesenpassagen, zur Kalzhofer Höhe (1118m), und weiter zum Gipfelkreuz, welches komischerweise, deutlich unterhalb des höchsten Punktes liegt.

Hier beginnt dann auch der langezogene Abstieg, ca. 3 km, zurück nach Kalzhofen.

Auf dem Rückweg kurz vor Kalzhofen, der Säntis im Hintergrund

Insgesamt eine sehr schöne Rundtour, auch wenn der größte Teil des Rückweges auf einem schneebedecktem Waldweg, der auch zum Winterwandern geeignet ist, ohne Schneeschuhe machbar ist.

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Rouvy hat sich gemausert.

Mein letzter Beitrag zu Rouvy ist bald 3 Jahre her. Ich bin noch immer mit dem Tacx Neo unterwegs, und die letzten 2 Jahre hatte ich fast nur mit der Tacx TDA und Velo Reality APP die Wintermonate überbrückt. Im Monat kamen dabei immer so 300 bis 400 km auf der „Rolle“ zusammen. ZWIFT war nicht mehr so mein Ding, ich wollte lieber reale Strecken abradeln, und etwas von der Rad-Welt sehen. Mit der AR (Augmented Reality), die Avatare werden auf den AR-Videostrecken (aktuelle um die 250 Strecken) eingeblendet, hat Rouvy bereits 2019 begonnen, die Lücke zwischen Zwift und Video-Indoorcycling zu schließen. Einige SW-Updates später muss ich sagen, Rouvy hat sich wohl im Vergleich zu allen anderen Plattform hier am schnellsten verbessert. Sicherlich trug hier auch das Corona Jahr 2020, wo Rouvy auch bei den Profis Rennen veranstaltete.

Aber was hat sich nun wirklich alles getan bei Rouvy?
Die Steigungsprozente passen nun gefühlt besser zu Realität, die Übergänge aus der Ebene in den Anstieg sind nicht mehr so hart, und die AR Funktion wurde um „VirtuelleTrainingspartner“ erweitert. Ein sehr gutes Feature, bei dem man 1 bis n Trainingspartner mit auf die ausgewählte Strecke schicken kann, um unterwegs etwas mehr Motivation zu finden. Hier hat man die Möglichkeit aus einer Liste, z.B. sortiert nach Watt/kg, die Partner/Gegner mit auf die virtuelle Strecke zu nehmen. Die Avatare werden dann entsprechend eingeblendet, und der „Rennstand“ wird links mit den aktuellen Abständen eingeblendet.

Rouvy AR Video

Man kann noch viel zu Rouvy schreiben, aber dazu gibt es im Netz oder Youtube viele Detailerläuterungen. Ich wollte euch nur an dieser Stelle mitteilen, warum ich aktuell ein „Rouvy Indoor-Cycler“ bin.

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Inselrat beschließt Rennradstreckennetz!

Wie im aktuellen Mallorca Magazin zu lesen ist, wird auf Malle ein Radstreckennetz neu ausgewiesen. Auf InfoMallorca.net findet ihr die Details. Für 4 Regionen (Palma, Alcudia, Calvia und Cala Ratjada) wurde ein Streckennetz ausgewiesen, dass auch entsprechend beschildert werden soll. Die Strecken richten sich speziell an die Rennradfahrer, daher Strecken mit Anstiegen, auf verkehrsarmen Straßen und vorbei auch an Sehenswürdigkeiten. Die GPX-Files der insgesamt 16 Routen stehen hier zum Download bereit.

Aktuell (März 2023) laufen die Links ins leere, da die Seite www.infomallorca.net nicht mehr erreichbar ist. Leider gibt es hierzu keine Infos.

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Endlich wieder in Sineu…

Nach 2,5 Jahren Corona-Malle-Pause endlich wieder zum Radeln auf der Rennrad-Eiland-No1. Und es waren wieder 9 klasse Tage in Sineu. Wieder verweilten wir vier im Ferienhaus von Marisol, und dies bereits zum 4 Mal. Neu waren die im Vergleich zum April nun sommerlichen Temperaturen; zwischen 26 bis 31° Grad waren angesagt. Daher war Baden im Meer kein Problem, und ebenso immer abends draußen essen. An 8 Tagen wurde geradelt, und um die 700km kamen dann bei uns zusammen.
Hier der LINK zu all meinen GPX Touren rund um Sineu!

Morgenstimmung bei Sineu

Und hier wieder die Restaurant Tipps 2021:
Restaurant Cas Busso 3km nordlich von Cala Pi an der MA-6014 gelegen – klasse Pa Amb Oli / klasse Mallorquinische Küche!

Restaurant La Santa in Can Picafort, mit Lage im Sandstrand – da sieht das Essen nicht nur sehr gut aus, es schmeckt auch hervorragend!

Restaurant Moments Bar in Sineu am Radstadion – wer gutes Fleisch will, muss da einkehren.

Restaurant El Sol Beach-Bar in Son Serra de Marina, ebenfalls direkt am Sandstrand – unter deutscher Führung wird hier dennoch Mallorquinisch gekocht.

Und zum Abschluß wieder den Traumrunde für den Genußradler – Rund um Monturi:

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Piemont zum Dritten

Nach Oktober 2017 und Juni 2018 wurde die Hügellandschaft des Piemonts zum dritten Mal im August 2021 für eine Woche besucht. Die Woche nutzen wir für 4 Radtouren, mit dem Ausgangspunkt, ein kleines Ferienhaus im Val Donata (bei San Marzanotto), 5 km südlich von Asti. Weitere Bilder und Touren im Piemont findet ihr HIER.

Dabei starten wir von dort jeweils mit Touren in die 4 Himmelsrichtungen.

Wir hatten wieder das MTB dabei, um auch mal Offroad radeln zu können, bzw. mit dem Wissen um den Zustand der Nebenstraßen im Piemont. Bis auf die Tour in den Westen waren somit immer auch Offroadteilstücke dabei, wobei der Teerstrassenanteil bei 80-90% lag. Das Wetter zeigte sich von der besten Seite, bei morgendlich bewölktem Himmel mit 25°C, und bei der Rückkehr, meist am frühen Nachmittag, waren es dann schon um bzw. über 30°C. Die Nachmittage nutzen wir dann für Ausflüge mit dem Auto. Landschaftlich war es wieder wunderschön, und wir waren überrascht, wie grün es noch im Hochsommer war; da sieht es in Mallorca schon viel trockener bzw. karger im Spätsommer  aus.

Hier unsere Touren:

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Todtnauerberg Runde

Von Todtnauerberg geht es zum Spisinger Hof, und weiter nach Hofsgrund. Über den Ladenhof geht es hoch zum Notschrei, und weiter nach Muggenbrunn. Um den Horn herum geht es wieder zurück nach Todtnauerberg. Auf den 32km kommen um die 780Hm zusammen (80% Schotter / 20% Teer).

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Aufgezeichnete Strecken nachträglich bearbeiten!

Es war gar nicht so einfach, für diese Anforderung, nachdem GPSIES von uns ist, ein entsprechende Tool zu finden. Denn Alltrails oder auch Komoot lassen auf dem Orginal-FIT-File nur den Anfang und Endpunkt einer GPX oder FIT Strecke ändern; aber nicht ein x-beliebiges Teilstück dazwischen! Nach einiger Recherche fand ich über diesen Link (klasse Video vom Youtubler ENJOYYOURBIKE)

das kleine Tool RouteConverter. Oben ist auch kurz beschrieben, wie man das selbsterklärende Tool einsetzen kann. Klasse, RouteConverter macht genau das, was ich besucht habe! Siehe die zwei Strecken hier:

  • in Komoot das Orginal, und
  • darunter als GPX-Download die fehlerbereinigte Strecke (siehe das entfernte Teilstück in Wangen)
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Zum Schiener Berg

Der Schiener Berg ist mit 708m die höchste Erhebung der Halbinsel Höri. Im Volksmund gibt es zur Herkunft des Namens die Erklärung, dass sich der Name aus einem wohlig erschöpften Ausspruch Gottes zum Abschluss der Erschaffung der Welt, und weil die Landschaft ihm hier so gut gelungen war („Jetzt hör i uff!“ – „Jetzt hör’ ich auf!“= HÖRI), ableitet. Man spürt es, wenn man dort durch die Landschaft radelt (Natur, Bodensee, Rhein, Hügel….).

Wir starten in Meersburg, und die ersten etwas mühsamen 20 KM, aufgrund der vielen Bodenseeradler entlang dem Überlinger See, müssen wir hinter uns bringen. Dann wird es jedoch ab Ludwigshafen deutlich rennradtauglicher. Über Stahringen geht es weiter nach Böhringen zum Eingang der Höri nach Moos. Über Bankholzen radeln wir nach Bohlingen und weiter in Schweiz nach Ramsen. Ein Halt in der Altstadt von Stein am Rhein lohnt immer . Danach geht es am Untersee entlang weiter nach Wangen. Dort kann man einen Zwischenstop im Gasthof am Campingplatz einlegen. In Wangen beginnt die steile Steigung mit bis zu 14% hoch nach Schienen. Ein wunderschönes kleines Sträßchen, mit schönen Ausblicken auf die Landschaft der Höri. Nach 4,4km erreichen wir den höchsten Punkt (633m). Nach kurzer Abfahrt nach Schienen hinein, kommen nochmals gut 80Hm bis zum höchsten Punkt der Tour mit 675m.  Dann beginnt die schöne kurvige Abfahrt nach Bankholzen hinunter, immer wieder mit Blick auf den Bodensee. In Moos pausieren wir am Strandbad (leckere Pizza, und sehr schöner Platz zum Ausschnaufen und Stärken). Weiter geht es über Radolfzell nach Markelfingen (kurzes ungeteertes Wegstück – 3km – entlang der Bahnlinie, aber gut mit dem Rennrad zu fahren). Ab Markelfingen geht es leicht ansteigend, auf sehr schöner Straße über Kaltbrunn nach Dettingen, und dann hinunter nach Dingelsdorf. Von dort dann zurück nach Konstanz über Litzelstetten an den Fährhafen nach Meersburg.

Gut 115km und 940 Hm später lohnt es sich am Seeufer in Meersburg den Sonnenuntergang zu genießen! Ein wirkliche einmalige Bodensee-Runde, die es immer lohnt, nach zu radeln.

Gesamtstrecke: 119.45 km
Maximale Höhe: 677 m
Download file: Zum%20Schiener%20Berg2.gpx
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