Garmin Edge 800

Zum neuen Rad-Top-Model von Garmin, dem “Edge 800“, hier mein bisheriger  Erfahrungsbericht mit Tipps und Ratschlägen – der sich im Wachsen befindet!
1.) Was hat sich im Vergleich zum Edge 705 geändert!
-> Meine Empfehlung
2.) Die Datenfelder im Edge 800 im Vergleich zum Edge 705!
3.) Empfohlene Beispielkonfiguration der Datenfelder
4.) Erstellen und Abfahren von Strecken für den Edge
5.) Mit Strecken für den Edge gegen den Virtuellen Partner
6.) NEWS zum Edge 800

800 und 705

Was hat sich im Vergleich zum Edge 705 geändert!

Der Edge 800 sortiert sich in der Garmin Produktpalette zwischen dem Edge 500 (Radcomputer mit GPS-Plugger) und dem Oregon (klassisches GPS-Outdoor-Gerät) ein. Er ersetzt den Edge 705, der in 2011 aus dem Programm von Garmin genommen wurde.

Aus meiner Sicht richtet er sich an den Fahrrad-Daten-Freak, der auch noch hin und wieder auf eine Karte schauen will, und natürlich unbedingt alle Daten einer Tour aufzeichnen muss, um sie später mit anderen SW-Tools am PC auszuwerten.
Der 800er ist kein “Fahrrad-Navigationsgerät, wie man es aus dem Auto kennt, da “Fahrrad-Routingfähiges” Kartenmaterial nur bedingt verfügbar ist! Dazu findet ihr viele Diskussionen im Netz. Aber ihr könnt mit ihm aus dem Netz Strecken importieren, oder gar selbst erstellen, und sie dann anschließend mit dem 800er geführt abfahren!

DESIGN
Das Design geht nun deutlich stärker in Richtung Radcomputer. Der 800er wurde minimal kleiner (5,1 x 9,3 x 2,5cm) und flacher, und er hat um 10% an Gewicht auf nun 98Gramm verloren! Mmmhh, selbst gewogen 102 (705) zu 94 (800) Gramm!!!
Bisher bekommt ihr den 800er im Schwarz-Weis oder Schwarz-Blau Design. Die Bildschirmgröße beträgt (3,8 x 5,6cm).

TOUCH
Die größte Neuerung zum 705er ist die TOUCH-Funktion; die bisher einwandfrei funktioniert. Sehr gut, bei Berührung wird das Licht automatisch dazugeschaltet, und je nach eingestellter Dauer (von 15sec bis 2min) bleibt der Edge hell.

MENÜ
Übersichtlicher gestaltet wurde auch die Menü-Führung. Nun findet man sich schneller in der Datenvielfalt des Edge zurecht. Beim 705 mußte schon einiges an Zeit investiert werden, um sich alle Funktionen zu erschließen.

Das HauptMenü

TEMPERATUR
Und, wer es braucht, endlich hat der 800er auch eine Temperaturanzeige.

KARTENvielfalt
1 bis n Karten können auf der SD-Karte, je nach Speicherplatz und Bedarf, für den Edge 800 verfügbar gemacht werden und dann je nach Wunsch “aktiviert” werden. Openstreetmap-Karten werden vom Edge 800 erkannt, und müssen nicht wie beim 705 genau “gmapsupp.img” heissen, sondern können beliebig umbenannt werden (z.B. “mtb.img”). Der 800er unterstützt sowohl Vektor- als auch Rasterkarten (inkl. OSM). Zudem kann der 800er über “Karte” mit der Funktion “Kartensichtbarkeit” die Lesbarkeit im Karten-Display durch hohen Kontrast verbessern.

3 Datenseiten
Unter Einstellungen-Fahrradeinstellungen-Trainingsseiten-Radcomputer können 3 Seiten mit bis zu jeweils 10 Feldern beim 800er frei konfiguriert werden (705er 2 Seiten mit 8 Feldern).

Datenseiten

START-Automatik
Schön beim 800er, man wird bei Bewegung darauf hingewiesen, ob man nun die Aufzeichnung starten will. Beim 705er wurde schon mal vergessen, auf die Start-Taste zu drücken!

Sehr Schneller GPS-Sensor
Der GPS-Sensor findet schneller (HotfixTM-Technologie) als der 705er seinen Ort; wobei dies auch beim 705er schon gut war!

Schneller Bildaufbau beim 800er
Naja, dies war zu erwarten, der 705er ist ja auch schon in die Jahren gekommen. Der 705er kommt mit einer Auflösung von 176×220 Bildpunkte; der 800er liegt hier leider nur im ähnlichem Bereich von 160×240 Pixel!

Kartenansicht nah

Gegen den Virtuellen Partner (Gegner)
Diese Funktionalität wurde vom 705er übernommen, und etwas aufgefrischt. Klasse Trainingsfunktion, wenn man gegen sich selber eine aufgezeichnete Strecke fahren möchte. Mir bereitet dies viel Spass, wenn ich allein eine kurze Trainingseinheit trete, oder eben meine Fitness überprüfen möchte. Neu ist nun, dass man immer gegen den Virtuellen Partner fahren kann. Man kann eine Durchschnittsgeschwindigkeit festlegen, und dann sieht man wie auf der gerade fahrenden Strecke im Vergleich zu dieser vorgegebenen Durchschnittsgeschwindigkeit steht (Vorsprung oder Rückstand).

Virtueller Gegner

Einstellbarer Wechsel der Anzeige
Von manuell über langsam, mittel und schnell lässt sich die Anzeige durch das Menü “Autom. Seitenwechsel” festlegen. Ich finde langsam als sehr gut umgesetzt, um alle Daten kurz abzuscannen. “Manuell” sollte dann ausgewählt werden, wenn man auf eine lange (Tages-) Tour geht, und den Energieverbrauch des 800er minimieren möchte!

Weitere Neuerungen, die bei mir persönlich jedoch nicht im Fokus waren:

  • ANT+ kompatibel (hohe Störsicherheit und geringer Energiebedarf). Akkulaufzeit je nach Benutzung bis zu ca. 15 Stunden (Akku ist fest verbaut, kein Akkuwechsel möglich; jedoch über USB-Anschluß Ersatzakku anschließbar).
  • Genaue Kalorienverbrauchsberechnung (mittels FirstBeatTM-Technologie) unter Berücksichtigung der Herzfrequenzvariabilität; was auch immer das sein mag.
  • Screenshot von Edge-Display kann jederzeit erstellt werden; über “MENÜ-Einstellungen-System-Anzeige-Screenshot” ist die Screenshot-Funktion zu aktivieren, ausgelöst wird sie durch “kurzes Drücken” des Einschaltknopfes. Das entsprechende Bild findet ihr im “Scrn”-Ordner auf eurem Edge
  • Der 800er unterstützt Garmins BirdsEye, womit man Rasterkarten der Vermessungsämter auf das Gerät laden kann; dieser Service ist jedoch nicht kostenlos!

Vom 705er zu verwenden
Herzferquenzgurt und Trittfrequenzsensor können übrigens vom Edge 705 übernommen werden.

Was fehlt dem 800er – Verbesserungsvorschläge?

  • Die Kompassanzeige mit dem Richtungspfeil vom 705er sucht man beim 800er vergebens
  • Neigungsmessung (Gefälle/Steigung in %) erfolgt über die GPS-Höhendaten (daher immer wieder mal keine Anzeige); leider nicht über die barometrische Höhenmessung, wie z.B. beim HAC4, der dadurch deutlich schneller und exakter bei der Umsetzung war. Hier wäre eine Änderung beim 800er sehr sinnvoll, und auch machbar
  • Die einzelnen Seiten vom 800er können nicht in ihrer Reihenfolge oder in der Auswahl geändert werden
  • Konfiguration des 800er am PC mittels kleinem SW-Tool

Meine Empfehlung

Für den radfahrenden Datenfreak tut es der 705er auch; aber man braucht schon einige Zeit, um an ihm Spass zu finden. Analysefreaks mit GPS-Bedürfnis, zudem GPS-Neueinsteiger, kauft euch den 800er.
Schön beim 800er, die Kartenauswahl im Edge, das gelungene Design vom Schwarz-Weis-Modell und dann natürlich der Touch!
Rennradler, die auf eine Karte verzichten können, holen sich den Edge 500; den durfte ich auch schon antesten, und der machte einenn guten Job.
Spinner wie ich, die mit dem Renner und den MTB unterwegs sind, und sich schon am 705 abgemüht haben, um dann endlich viele Aha-Erlebnisse mit dem 705 zu haben, kaufen sich den 800er, um sich wieder mit einem neuen Spielzeug die Zeit zu vertreiben, und um anderen 800-User auf die Sprünge zu helfen.

Sodele, jetzt liegen die ersten kurzen MTB-Touren mit 800er hinter mir! Ich bin absolut zufrieden mit dem neuen Edge 800! Er findet sehr schnell das GPS-Signal, bei mir sogar auch in der Wohnung. Das Nachfahren von TCX-Strecken, ob selbst gebaut oder aus dem WWW geladen, klappt super. Hier findet ihr 2 MTB Strecken, die bereits mit dem 800er aufgezeichnet wurden:
Gehauwald

Seen-Runde

Weiterhin sehr hilfreich für das Erlebnis “Edge 800” ist da der Blog von Nils, die Tests von Rainmaker oder das MTB-News Forum bzw. das Rennrad-Forum.

Die Datenfelder im Edge 800 im Vergleich zum Edge 705!

Datenfelder Edge 800 vs Edge 705
Datenfelder Edge 800
Datenfelder Edge 800
Datenfelder
Datenfeld HF-Kurve
Datenfelder Edge 800
Datenfelder Edge 800
Datenfelder Edge 800
Datenfelder Edge 800
Datenfelder Edge 800
Datenfelder Edge 800
Datenfelder Edge 800

Beispielkonfiguration der Datenfelder im Edge

Anbei meine Übersicht, was ich alles auf den 5 Seiten Daten aktuelle mir zur Anzeige bringe (800er mit Herz- und Trittfrequenzsensor)!
Meine Datenfelder im Edge 800!

Strecken erstellen und mit dem Edge abfahren

Dieser Artikel “Strecken erstellen und mit dem Edge abfahren” wurde aktualisiert unter: Siehe auf der HP

Strecken (online) erstellen und mit dem Edge dann gegen den Virtuellen Partner abfahren

Der Edge 800 bietet 3 Möglichkeiten, um gegen den Virtuellen Gegner Modus (VPM) anzutreten:

  • mit einer neu erstellten Strecke
  • mit einer aufgezeichneten Strecke
  • mit einer gerade aufzeichnenden Strecke

Hier der grobe Ablauf:

A: VPM mit einer neu erstellten/geplanten  Strecke:
1.) Strecke bei GPSies.com planen; sinnvoll ist es hierzu, bei GPSies einen Account einzurichten! Alternativ kann die Strecke in MapSource geplant werden – dies ist dann aber ein GPX-File, und sollte mittels Tool oder auf GPSies.com in ein TCX-File gewandelt werden, damit auch das entsprechende Höhenprofil der Strecke hinterlegt ist (eine Info/Feld zu den Gesamthöhenmetern, die ihr nun bewältigen müsst, ist leider im Edge 800 nicht verfügbar) !
Falls ihr die Strecke von eurem Zuhause beginnt, dann plant den Startpunkt etwas ausserhalb von eurer Home-Position, und plant zwischen Start- und Zielpunkt etwas Distanz ein! Nicht das der Edge verwirrt von den vielen Punkten die Streckenführung nicht findet. Wichtig, ihr könnt beim Speichern eurer gezeichneten Strecke auch noch ein Durchschnittgeschwindigkeit angeben. Dieser Wert bestimmt die Daten des Virtuellen Gegners!
Falls gewünscht können dann noch Wegpunkte nachträglich eintragen, die dann entsprechend zusätzlich als z.B. als “Links”/”Rechts/Gipfel” im Edge angezeigt werden!
Strecken mit dem Edge abfahren
2.) Strecke abspeichern und als TCX.File herunterladen
3.) Auf die SD-Karte in den Ordner “NewFiles” ablegen
4.) Edge starten und Menü “Strecken” wählen und entsprechende Strecke öffnen:
Streckenübersicht Edge
5.) Strecke wird nun angezeigt, und es können noch einige Einträge gemacht werden:
Nachzufahrende Strecke im Edge 800
6.) Unter Einstellungen (Kartenanzeige EIN) folgende Einträge setzen:
Einstellungen Strecke
7.) Einstellungen sind gemacht und nun auf “Fahren Sie” drücken. Nun erfolgt die Streckenberechung im Edge 800er; die in %-Punkten hochgezählt wird.
NUN kann es LOSGEHEN!!!
8.) “Start/Stop“-Taste auslösen, damit auch alles aufgezeichnet wird.
9.) Der Virtuelle Partner ist dann auch schon dabei, und man sieht auf dem Höhenprofil die 2 Punkte (ich und der Virtuelle Partner) im entsprechenden Abstand sich bewegen.
Höhenprofil

B: VPM mit einer aufgezeichnete Strecke abfahren:
Edge starten und Menü “Strecken” und “Neue Str. erstellen” auswählen.
Streckenübersicht Edge
Nun werden alle bisher im Edge aufgezeichneten Strecken im nachfolgenden Menü angezeigt. Entsprechende Strecke auswählen, und optional neuen Streckennamen vergeben.

1.) Strecke wird nun angezeigt, und es können noch einige Einträge gemacht werden:
Nachzufahrende Strecke im Edge 800
2.) Unter Einstellungen (Kartenanzeige EIN) folgende Einträge setzen:
Einstellungen Strecke
3.) Einstellungen sind gemacht und nun auf “Fahren Sie” drücken. Nun erfolgt die Streckenberechung im Edge 800er; die in %-Punkten hochgezählt wird.
NUN kann es LOSGEHEN!!!
4.) “Start/Stop“-Taste auslösen, damit auch alles aufgezeichnet wird.
5.) Der Virtuelle Partner ist dann auch schon dabei, und man sieht auf dem Höhenprofil die 2 Punkte (ich und der Virtuelle Partner) im entsprechenden Abstand sich bewegen.
Höhenprofil

C:VPM mit der aktuell aufzeichnenden Strecke

Neu beim Edge 800 ist nun, dass man immer gegen den Virtuellen Partner fahren kann. Man kann eine Durchschnittsgeschwindigkeit festlegen, und dann sieht man wie auf der gerade fahrenden Strecke im Vergleich zu dieser vorgegebenen Durchschnittsgeschwindigkeit steht (Vorsprung oder Rückstand).
Der Virtuelle Partner

NEWS zum Edge 800

06.04.2011: Brustgurt
Noch ein aktueller Tipp zum Brustgurt, der bei Garmin ja richtig ins Geld geht! Der Brustgurt von Ciclosport mit dem Sender BlueEye III ist auch ein ANT+ Sender und funktioniert ohne Probleme mit dem Edge 800! Er ist für um die 35 Euronen zu haben.

08.04.2011: Zeitaufzeichnung
Aus dem Garmin Forum:
“Es gibt ein Feld mit der Bezeichnung „Zeit“ und eins mit der Bezeichnung „Verstrichene Zeit“. Wenn man startet, also die Start Taste drückt, beginnen beide Felder zu zählen. Ist die Autopause aktiviert, wird die Zeit im Feld „Zeit“ bei Pausen angehalten. Die der „Verstrichene Zeit“ läuft weiter.
Drückt man die Start/Stop Taste hält die Zeit nur in dem Feld „Zeit“ an, nicht im Feld „Verstrichene Zeit“. Meine Frage; Gibt es eine Möglichkeit die Verstrichene Zeit zu stoppen, ohne einen Reset zu machen? Denn dadurch kann man am Edge die Verstrichen Zeit nicht mehr ermitteln. Es wird nur mehr die Zeit ohne Pausen angezeigt. Meiner Meinung wäre es sinnvoll die Zeit mit Pause und ohne Pause anzuhalten, wenn man die Runde beendet, sprich Zeit in Bewegung und Gesamtzeit anzuzeigen.”
Lt. Garmin gibt es hierzu bisher keine Lösung!
Wenn Start gedrückt ist, dann zeichnet der Edge auf, auch bei “Auto-Pause an”, zumindest die Zeit in Ruhe = im Feld: “Verstrichene Zeit”

11.04.2011: Firmwareupdate 2.2 für den Edge 800
Aus dem bisher dazu Gelesenen sehe ich keine Notwendigkeit, dass aktuelle Update aufzuspielen. Mein 800er läuft noch mit der Version 2.1! Wer Fehler bei der Datenaufzeichung hat (Sprung der Strecke nach zb. Australien!), der sollte updaten!

23.04.2011: Kündenwünsche und Anregungen zum 800er
Bei Garmin im Forum könnt ihr eure Wünsche für das kommende SW-Update einbringen! Vielleicht finden sie Berücksichtigung. Oder ihr seid der Meinung, hier liegt ein Fehler vor, dann sollte es hier landen

09.05.2011: Keine Neigungsanzeige (in%) bei Geschwindigkeit unter 5km/h
Endlich haben wir den ersten Ärger mit dem 800er! Bei Geschwindigkeit unter 5km/h bleibt das Feld “Neigung” einfach leer. Dies passiert, wenn man mit dem MTB unterwegs ist, schon des öfteren; dass man bergauf zu Fuss fast schneller wäre! Gerade jetzt interessiert es mich, wie viele Prozent ich wegdrücke; beim 705er klappte dies ohne Probleme! Hier hat Garmin nicht seine Hausaufgaben erledigt! Ist als Fehler bei Garmin gemeldet!

16.08.2011: Routingfunktion beim Edge 800
Mich interessiert diese Anwendung ja relativ wenig, aber dennoch, für alle, die sich an einen Punkt routen lassen wollen, folgender nachzulesender Tipp http://www.mcseven.me/2011/06/edge800-update-zur-navigationsfunktion/

27.08.2011: Datenfelder online ändern
Der Edge kann mal ein Datenfeld selbsständig ändern, sprich aus “Höhenmeter auf” wird plötzlich mal “Höhenmeter ab”. Dann bitte auf das Datenfeld länger Drücken, dann wird es blau hinterlegt, und mit nochmaligem Drücken kann es entsprechend geändert werden.
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14.09.2011: Edge startet nicht mehr!!!
1. Versuch:
800er einschalten, Startbildschirm wird gezeigt, er beginnt nach Satelliten zu suchen, und dann schaltet er komplett aus!
2. Versuch:
800er einschalten, Startbildschirm wird gezeigt, er beginnt nach Satelliten zu suchen, und dann schaltet er komplett aus!
3. Versuch: (SD entfernt)
800er einschalten, Startbildschirm wird gezeigt, er beginnt nach Satelliten zu suchen, und dann schaltet er komplett aus!
Fehlerbehebung
1.) CHKDSK durchgeführt für SD und Edge, keine Fehlermeldungen!
2.) Reset am Edge durchgeführt: Beim Einschalten die linke obere Ecke gedrückt halten – Edge startet wieder!
Gesicherte Dateien, die sinnvollerweise von Zeit zu Zeit zu sichern sind, Device.fit, Settings.fit, Sports.fit, Cycling.fit, Totals.fit (evtl. auch Weight.fit, Locations.fit), wieder auf den Edge zurückgespielt. Wenn dies nicht gemacht wurde, muss man alle Einstellungen neu setzen! Alles andere ist bei mir auf der externen SD (mein Spiecherplatz für Karten und Touren)!

20.10.2011: Neues SW-Update 2.4 ist online
Dann mal schön testen, oder zuerst abwarten, was alles denn nun neu geht! Der Ausfall-BUG der Steigungsanzeige in % unter 6Km/h, fällt beim MTBlen sofort auf, ist wohl leider noch nicht behoben!

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Die Schinderetappe

Die Schinderetappe

Ist man für ein paar Tage am Bodensee mit dem Rennrad unterwegs, dann gehört diese Runde im Schwäbischen Bodenseehinterland mit ins Tourenprogramm, die Schinderetappe!

Früher, lange Zeit ist es her, führte dieses Radrennen über die 3 Berge im nahen Bodenseehinterland:

Gehrenberg (754m, erradelte Höhe 675m, Start bei 436m, Hm239, 3,4%)

Bodenseeblick Gehrenberg bei Allerheiligen

Bodenseeblick Gehrenberg bei Allerheiligen

Höchsten (837m, erradelte Höhe 829m, Start bei 507m, Hm321, 4,0%)

Der Höchsten

So schee am Höchsten

Heiligenberg (788m, erradelte Höhe 781m, Start bei 478m, Hm303, 6,0%)

Der Heiligenberg

Unterhalb dem Heiligenberg

Dieses Rennen, genannt “Die Schinderetappe”, war das Highlight des Radsportvereins Seerose. Heute steht sie noch immer auf dem Jahresprogramm der Seerose, aber nun offroad als Jahresabschlußtour mit dem MTB.

Der dargestellt Streckenplan führt auf geänderter Strecke ebenfalls über die drei Berge, allesamt Berge der 3. TdF Kategorie (Berge mit Höhenmetern zwischen 200Hm und 400Hm).

Als Start wähle ich Uhldingen, als weiterer Startort kommt Bermatingen für die 90km-Runde in Frage. Dann mal los mit der “Tour de Schinder”, denn nur Höhenmeter zählen beim Radeln!

Am Bahnhof in Oberuhldingen starten wir unsere Schinderetappe. Die ersten 10 flachen Kilometer führen uns nach Bermatingen, nur zwischen Grasbeuren und Ahausen ist ein kurzer Stich (20Hm), der uns mal kurz aus dem Sattel zwingt.

Stich bei Ahausen

In Bermatingen beginnt der Anstieg zum Gehrenberg; hier warten 239Hm auf den nächsten 6,9km (3,4% Steigung im Mittel). Wendlingen und Harresheim sind die Dörfer, die wir am Gehrenberg passieren. Der höchste Punkt ist oberhalb von Harresheim mit 675m erreicht. In steiler Abfahrt geht es hinunter nach Roggenbeuren bzw. ins Deggenhauser Tal. Wir biegen rechts ab und radeln kurz entlang der L204, bevor links nach Wattenberg (K7784) geht.

Berggasthof Höchsten

Berggasthof Höchsten

Beim Linksabbiegen beginnt der Anstieg zum Höchsten. 8,1km und 321Hm bringen es auf 4% mittlere Steigung. 7 Kuppen warten auf uns, die deutlich mehr Prozent aufweisen, da immer wieder flache Teilstücke die Anstiege ablösen. Wattenberg, Limpach (sehr guter Gasthof), Azenweiler, Wahlweiler heissen die Dörfer, die wir am Höchsten durchradeln. Oberhalb von Wahlweiler wird es nochmals richtig steil, aber nach dieser Passage haben wir schon Blick auf den Höchsten, rechts erkennen wir das Berghotel Höchsten (guter Kuchen),

dann die letzten 20Hm bis zur Passhöhe, wo sich auch die Stempelanlage vom Stoppomat befindet. Wer Zeit hat, der steigt hier ab, und läuft zur kleinen Aussichtsplattform, mit einem wirklich grandiosen Blick auf das Bodenseegebiet, den Bodensee, die Alpen, und links und rechts auf den Gehrenberg und den Heiligenberg. 2 Berge und ca. 30km haben wir nun hinter uns, aber noch 60km vor uns.

Nun rollte es schon wellig hinunter nach Oberboshasel, und links weiter nach Echbeck (700m), und hinein ins Deggenhauser Tal und in 10 schnellen Kilometern nach Obersiggingen (517m). Rechts weg geht es nun 1,6km hoch nach Lellwangen (KM48, 595m) mit durchschnittlich 4,9%. Der kurze Abstecher über den Ausläufer vom Heiligenberg lohnt sich, den es schließt sich eine schöne Waldabfahrt (4km) in Richtung Altenbeuren an. An der T-Kreuzung biegen wir rechts ab.

Hier startert nun der Anstieg zum Heiligenberg, den letzen Berg der 3. Kategorie. Über Beuren und Unterhaslach führt uns das sehr schöne,

Zum Heiligenberg bei Unterhaslach

Zum Heiligenberg bei Unterhaslach

aber auch in einzelnen Passagen bis 18% steile Sträßchen an den Ortsrand von Betenbrunn. Diese 283Hm auf den 4,7km mit mittleren 6% Steigung verlangen nachmals richtig gute Beine.

An der T-Kreuzung biegen wir links nach Heiligenberg ab. Noch ein paar Höhenmeter, und es rollt leicht bergab hinein nach Heiligenberg (KM59, 735m). Rechts weiter in Richtung Pfullendorf auf der L201, ca. 600m nach dem Ortsende von Heiligenberg am Waldrand biegen wir links auf ein kleines Sträßchen nach Oberrehna ab. In Oberrehna radeln wir links weiter auf der K7767 nach Hattenweiler und hinunter nach Schönach bis zum kleinen Weiler Espen (KM70, 560m). Scharf links auf die K8231 in Richtung Lippertsreute. Ein schönes Waldsträßchen schlängelt sich hier entlang dem Aacher Tobel auf eine Höhe von 519m hinunter. Dann geht es über ein paar Waldkurven wieder hoch auf 570m. Nun öffent sich der Blick auf das Salemer Tal, dem Heiligenberg rechts und am Horizont der Gehrenberg. Vorbei an Gailhöfe geht es nach Bruckfelden (468m), und hoch nach Lipperstreute (KM79, 506m). Jetzt wartet noch ein letzter steiler Stich auf uns, hoch nach Berghof und dann abfallend weiter nach Tüfingen. Hier kreuzen wir die L200, und fahren am Affenberg vorbei nach Oberuhlingen zurück.

Nach knapp 90km und ca. 1100Hm haben wir uns ein Weizenbier nun redlich verdient, so eine Schinderei, diese Schinderetappe!

Hier eine Variante der Schinderetappe mit Startpunkt Oberuhldingen!

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Die Rennrad-Events 2011 in der Bodenseeregion

Anbei für Euch der Überblick zu den Rennrad-Events in 2011 in der Bodenseeregion und dem nahen Umfeld:

Juni:
Sa, 4. Juni: Einzel-Zeitfahren beim Deutschland Grand Prix in Bad Saulgau
So, 5. Juni: 4er- und 2er-Zeitfahren beim Deutschland Grand Prix in Bad Saulgau
So, 12. Juni: RTF Hegau Panorama-Rundfahrt in Orsingen
Sa/So, 25./26. Juni: RTF Appenzeller Rundfahrt (CH)

Juli:
Sa, 23.Juli: Einzelzeitfahren Lightweight UPHILL ab 11 Uhr auf den Höchsten und in 2011 mit den Deutschen Bergmeisterschaften
So, 31. Juli: RTF Tour de Barock in Schussenried

August:
So, 14. August: RTF Highländer in Vorarlberg in Hohenems (A)

September:

Sa, 4. September: RTF Oberschwäbische Barockstraße in Wangen
Sa, 10. September: RTF Bodenseerundfahrt (CH) mit Start in Ailingen und Meersburg
So, 11. September: Einzelzeitfahren “Grabener Höhe” in Bad Waldsee

Viel Spaß beim Mitradeln

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Die Steigungen am See

Den Beleg, für die hügelige Landschaft rund um den Bodensee, liefert die nachfolgende Übersicht zu den Steigungen in meiner Radler-Region.
Liste und Karte:

Die Steigungen am See

 


Steigungen am Bodensee auf einer größeren Karte anzeigen

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Spinning – seit 2010 ein Teil meines jährlichen Rad-Programms

Seit September 2010 „Spinne“ ich regelmäßig im Balance-Fitness-Club um die Ecke. Ich versuche 2 bis 3 mal wöchentlich auf das zuerst von mir abgelehnte Indoor-Rad aufzusteigen. Anfangs fiel es mir echt schwer, mich dazu zu motivieren, aber je älter umso weniger gern radelt man draußen in der Kälte. Und mit dem Joggen wird es auch immer schwieriger, wenn die Knie nicht mehr so wollen.
Also, um die Motivation zu steigern, mit der Parnterin im September angemeldet, und siehe da, inzwischen macht es mir sogar Spaß. Laute Techno-Musik, und die Beine drehen hochfrequent zum Bass-Rhythmus im Kreis. Was mir natürlich auch wichtig war, die so vollbrachte Leistung in Kalorien und KM umzurechnen, und entsprechend in meiner Sporttracks-Verwaltung darzustellen.

Hier nun die wichtigste Info für Euch, nach stundenlanger Recherche im Netz (Spinning Kalorien – Spinning Kalorienverbrauch):
Als Berechungsgrundlage ziehe ich die Dauer und mittlere Herzfrequenz der Spinning-Einheit heran:
Annahmen fürs Spinning sind = bei 140 mittlerem Puls werden in 1 min sportlicher Aktivität 10 Kalorien verbraucht und entsprechend 0,417km zurück gelegt.

Bespielrechung:
Beispiel 1: 60min mit 140 mittlerem Puls ergeben bei (180cm und 85kg) =
KALORIEN: 60 (min) * 1 (für 140 mittlerem Puls) * 10 Kalorien = 600 Kalorien (Kalorienverbrauch)
KM: 60 (min) * 1 (für 140 mittlerem Puls) * 0,417km = 25 km (Distanz)

Beispiel 2: 70min mit 155 mittlerem Puls ergeben bei (180cm und 85kg) =
KALORIEN: 70 (min) * 1,107 (für 155 mittlerem Puls) * 10 Kalorien = 775 Kalorien (Kalorienverbrauch)
KM: 70 (min) * 1,107 (für 155 mittlerem Puls) * 0,417km = 32,3 km (Distanz)

In einer Excel-Tabelle lässt sich dies schön darstellen und ausrechnen.

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Der Bodenseekreis – Rennradler was willst du mehr?

Der südliche Teil der Region Bodensee-Oberschwaben
Schon etwas erstaunlich, dass dieses Region sich nicht stärker um den Rennradler kümmert.  Denn sie beitet alles, um ein einmaliges Landschaftserlebnis auf einer 100km-Runde zu haben. Die Region befindet der südlich der Städtelinie Wangen-Ravensburg-Pfullendorf-Stockach liegt, und im Süden durch den Bodensee seine natürliche Grenze findet. Geteilt wird dieses Region in den westliche Linzgau und das östlichen Argengau:

Rennradrevier Bodenseekreis

Rennradrevier Bodenseekreis


Die größten Städte sind Ravensburg und Friedrichshafen; als weitere lokale Zentren sind Tettnang mit seinem Hopfenanbaugebiet, Markdorf am Fuße das Gehrenbergs, Pfullendorf, Stockach und Wangen im Allgäu zu nennen.

Landschaftlich charakterisiert wird die Region durch seine Obst- und Hopfanbaugebiete im Ostteil sowie dem Weinanbau im bodenseenahen Ostteil. Der Rennradler findet in dieser Region daher eine Unzahl von kleinen, kaum von Autos frequentierten Straßen vor, so daß es einen wundert, warum sich diese Region nicht aktiver um den Rennrad-Urlauber kümmert. Hinzu kommt noch dieses kuppiert Gelände, so dass auf einer 100km-Runde schnell 1000Hm zusammen kommen können. Eingestreut in diese Landschaft sind eine Vielzahl von kleineren Seen, die zum Badestopp auf einer Tour geradezu einladen.

Die Region liegt in einer Höhe zwischen 395m (Bodensee) und der höchsten Erhebungen, dem Höchsten, mit 833m. Die Steigung zum Höchsten ist bereits bekannter, da dort der Radsportverein Seerose aus Friedrichshafen seit 2006 die Stoppomat Strecke eingerichtet hat. Weitere längere Steigungen warten auf uns hoch zum Heiligenberg (785m), zur Waldburg (772) und zum Gehrenberg (754).

Die bekanntesten RTFs, die durch diese Region führen, sind die Bodenseerundfahrt entlang des Seeufers im September, die die Oberschwäbische Barockstraße in Wangen im September sowie die Tour de Barock in Bad Schussenried im August jeden Jahres.

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Mallorca – was denn sonst?

Ob Cesenatico, Sizilien, Griechenland…, am Ende bleibt wieder nur Mallorca übrig; will man im Frühjahr bei konstant gutem Wetter, in abwechselungsreichem Gelände und auf variablen Strecken seine Frühform finden.
Mallorca bietet einfach alles:

  • Berge in der Sierra de Tramuntana mit den entsprechenden Colls bei fast schon alpinem Charakter
  • kupiertes Gelände am Rande des Tramuntana, um Randa, oder entlang der Ostküste
  • lange ebene Passagen in der Inselmitte
  • Inselberge (Randa, San Salvador, Eremita de Bonany, Betlem), die jede Bergziege locken

Dabei ein dichtes Nebenstraßennetz, so daß man alle 10 km an eine Kreuzung kommt. Und zudem sind die Straßen bis auf ein paar wenige Ausnahmen in einem sehr guten Zustand.
Ich war nun bereits mehrmals auf Mallorca, und habe die Insel von verschiedenen Standorten aus erradelt.

  • Alcudia im Nordwesten
  • Arenal im Süden (fand ich nicht so toll als Ausgangspunkt)
  • Cala d’Or im Osten
  • Sineu in der Inselmitte

Am meisten Abwechslung bieten dabei die Standorte Alcudia und Sineu.
Meine Hotels in Alcudia waren bisher das Boccaccio (mit Young Neckarmann Reisen) und das Viva Tropic (ehemals Tropic Garden, mit DIANA Radsportreisen). In Cala d’Or waren wir im Esmaralda Park untergebracht. Alle bieten guten 3*-Standard. Die Preise, bei Flug und Unterbringung im Appartement mit Halbpension, lagen, in Abhängigkeit von der Reisezeit, zwischen 600.- und 800.-€.
Will man es insgesamt etwas flacher haben, und abseits vom Tourismus seine Inselzeit verbringen, dann ist Sineu in der Inselmitte der richtige Ort. Dort kann ich als Hotel den Leon de Sineu empfehlen, mittlerweile sogar unter deutscher Führung. Räder können bei Velo Sport gemietet werden und werden nach Sineu angeliefert.

Von Alcudia bzw. Sineu aus kann man bei mittlerem Leistungsvermögen (3000 Jahreskilometer) sowohl in die Berge als auch schöne Touren durch die Inselmitte in Angriff nehmen.
Die nachstehend beschriebenen Touren richten sich eher an den Genußradler, zu dem Typus auch ich mich zähle, als an den Kilometerfresser. Die Touren können natürlich beliebig kombiniert werden, will man auf seinen Kilometerstand kommen. Die Routen zielen auf verkehrsarme Straßenabschnitte und ein landschaftlich reizvolles Umfeld ab. Immer wieder laden kleine asphaltierte Straßen zu Umwegen ein. Diese sollte man sich nicht entgehen lassen, auch wenn sie mal holprig werden. Die dort vorgefundene Ruhe und Einsamkeit, gepaart mit der mallorquinischen Einzigartigkeit des Landschaftsbildes, müssen erradelt werden.

Alles weitere findet Ihr auf meinen Seiten zu Mallorca!

Hier könnt ihr die aktuelle (Stand:03/2011) OSM Karte Mallorca für euren Garmin downloaden!

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Radfahren – Kleine Philosophie der Passionen

Mein Buchtipp für 2010 ist dieses im dtv erschienene Taschenbuch von Michael Klonovsky:
“Radfahren ist pure Stupidität, Radfahren ist pure Freude, Radfahren ist Lebenszeitvergeudung, Radfahren ist die Grundlage für Lebenszeitnutzung, Radfahren ist eine Plage, Radfahren ist ein Segen, Radfahren…“ für Michael Klonovsky, wobei er hier im Speziellen das Rennrad-Radfahren meint. In 20 kurzweiligen Episoden wird das Rennradeln hier aus vielen möglichen Blickrichtungen beleuchtet oder gar erhellt.

Wohl wird es einem NichtRennenradler kaum möglich sein, sich der philosophischen Tiefen dieser 128 Seiten zu erschließen; aber die andere Gruppe, die der Rennradler, wird sich auf jeder Seite wiederfinden, und eventuell am Ende des Buches besser nachvollziehen können, warum dieser so schmale und so harte Sattel so viel Faszination ausstrahlt.
In einem Punkt weiche ich jedoch vom Autor essenziell ab; M. Klonovsky ist ein AlleinRadler. Ich kann das RennRadeln auch in der Gruppe (> 1 Mensch) genießen. Daher hätte ich diesem Buch noch eine weitere Episode hinzugefügt: “Gruppendynamisches RennRadeln im Kontext der zunehmenden Vereinsamung”.

Da es sich hier um eine philosophische Abhandlung handelt, sollte man/frau dbzgl. schon eine Grundbereitschaft zur Gehirnarbeit einbringen; ansonsten wäre es wohl sinnvoller, sich gleich wieder auf den Renner zu setzen, damit das Denken ein schnelles Ende findet!
In diesem Sinne Kette rechts – oder eben doch etwas mehr über sich selbst erfahren und seiner Passion, dem RennRadFahren, diesmal literarisch frönen!

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Eurobike 2010 in Friedrichshafen – VDO und Garmin

Mich interessierte eigentlich nur Garmins neuer, der Edge 800, als Nachfolger für den Egde 705, und das Konkurrentprodukt von VDO, der GP7:

Edge 800:

Edge 800

Edge 800

Edge 705 und Edge 800:

Edge 705 vs Egde 800

Edge 705 vs Egde 800

VDO GP7:

vdo GP7

VDO GP7

Zuerst landete ich am Garmin-Stand in Halle5 – Klasse, der erste Eindruck vom 800:

  • das Display TouchScreen-fähig und minimal größer als beim 705
  • Design gelungen (in den Farben schwarz, schwarz-weis, blau-weis verfügbar)
  • aktuelle Top 2010 von Garmin sehr gut lesbar, und deutlich besser im Vergleich zum 705; endlich kleinere “Ortsnamen” in der Karte
  • Bedienung etwas intuitiver, leichter zu folgen und zu verstehen, als beim 705
  • und nun auch mit Temperaturanzeige und Aufzeichnung!
  • Pulsgurt und Trittfrequenz vom 705 passen am 800!

Dann ein paar Schritte weiter, beim VDO-Stand:

  • Design mässig
  • zu groß, um den GP7 an einen filigranen Renner zu stecken

Ich hatte ja gehofft, nun hat Garmin endlich Konkurrenz auf dem Radcomputer-GPS-Markt durch VDO bekommen hat; aber der Garmin Edge 800 schliesst genau diese Lücke, dir durch den VDO GP7 zum Garmin Edge 705 kurzzeitig entstanden war!

Zum Abschluß noch ein paar Foto-Eindrücke von der Messe
Die Farben sind – wie im letzten Jahr – bestimmt von Schwarz-Weis-Rot-Kombinationen:

Stevens Renner

Stevens Renner

Massi Renner

Massi Renner

S-Works

S-Works

Müsings Bergwerk

Müsings Bergwerk

Bianchi, der Klassiker

Bianchi, der Klassiker

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Sporttracks – mein Tourenverwaltungsprogramm!

Mit Sporttracks habe ich im Netz einen würdigen Nachfolger für das HRM-Profil, mit dem ich seit 1999 meine HAC4 Daten verwaltete, gefunden. Durch den Umstieg vom Ciclomaster HAC4 auf den Garmin Edge 705 als meinen Radcomputer, suchte ich im Netz nach was Neuem, da das HRM-Profil wohl nicht mehr weiterentwickelt wird.

Mit Sporttracks habe ich nun eine Software, mit der ich alle meine sportlichen Aktivitäten mit einem Tool erfasse und auswerten kann. Bisher war Sportracks eine Freeware, an deren Entwicklung und Verbesserung sich einige aus dem Netz beteiligten, was die hohe Anzahl an Plugins belegt. Seit August 2010 muss dafür nach einer Testzeit bezahlt werden, aber die 35US$ lohnen sich aus meiner Sicht absolut! Das Zusammenspiel mit dem Import der aufgezeichneten Tracks von Garmin-Geräten klappt bestens:
Auf einem Blick die Tour-Infos und die Tour-Karte

Sportracks Touren-Übersicht

Sportracks Tour-Übersicht

Und was zudem für Sporttracks spricht; wenn ihr zusätzlich das “Waypoints and Courses” Plugin von OMB installiert habt, dann verfügt ihr über ein Programm mittels dem ihr Touren planen könnt (sogenannte Strecken), Wegpunkte nachträglich einfügen könnt (z.B. Abbiegehinwiese, Gipfel,…), auf den Edge übertragen, und dann im Trainingsmodus als Strecke nachfahren könnt. Ich nutze den Edge eigentlich nur noch so, insbesondere wenn ich mit dem MTB eine neue Waldstrecke ausprobieren möchte!

Checkt die Software, und bei Fragen wird euch im Forum sicherlich geholfen!

Wer das Ganze als Onlineverwaltung, und mit Einblich zu seinen Rad-Freunden haben will, der bei www.trainingsbuch.org bestens aufgehohen!

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